28. August 2013

Raffaello-Creme mit Himbeeren

Auch dieses leckere Dessert haben wir im Urlaub getestet. Das Rezept stammt von Chefkoch.de und wird dort in einer großen Schüssel geschichtet. Ich habe ihn in die kleinen Schälchen gefüllt, so passt er prima zu jeder Gartenparty.


Zutaten für etwa 6 Gläschen:

500g Quark (20% oder Magerstufe)
200g Schlagsahne
50g Zucker
2 Pck.Vanillin-Zucker
300g Himbeeren (TK)
1 Pck. Raffaello (150g)

Raffaello in eine Schüssel geben und mit einem Fleischhammer grob zerkleinern. Den Quark mit Zucker und Vanillin-Zucker verrühren. Die Sahne steif schlagen, Raffaello Stückchen und Sahne unter Quark heben.

In 6 kleine Gläschen gefrorene Himbeeren geben, dann folgt eine Schicht Raffaello-Creme. Das ganze noch einmal wiederholen. Zum Schluss die Creme mit ein paar Himbeeren garnieren und mit gehackten Pistazien bestreuen. Bis zum Verzehr etwa 5 Stunden stehen lassen, die Himbeeren tauen dabei langsam auf.

Die Vorbereitung dauert etwa 20 Minuten und ist ganz easy. Der Geschmack ist aber phänomenal :-)




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Joghurt-Quark Torte mit Beeren

Zwei sehr schöne Urlaubswochen sind vergangen und ich bin wieder zurück in Deutschland. Ich habe ein paar neue Rezepte im Gepäck mitgebracht und kann es kaum erwarten sie mit euch zu teilen. Wir fangen an mit einer Joghurt-Quark Torte mit gemischten Beeren. Im Sommer nehmen wir natürlich frische Beeren, aber das Rezept funktioniert auch perfekt mit tiefgekühlten Beeren im Winter. Also los gehts! :-)


Zutaten:

130g Butterkekse
110g Butter
300g gemischte Beeren (Johanisbeeren, Brombeeren, Himbeeren, Blaubeeren..)
1 EL Puderzucker (oder nach Geschmack)
8 Blätter Gelatine
1/2 Zitrone (Saft)
200g Quark (20%)
1 Pck. Vanillin-Zucker
75g Zucker
400g Joghurt (Griechischer passt am besten)
250g Schlagsahne

Kekse in einen Gefrierbeutel geben und mit der Teigrolle zerbröseln. Butter schmelzen, mit Keksen vermengen. Springformboden leicht fetten und Kekse darauf flach drücken und ca.30 Minuten kühlen.



Gemischte Beeren waschen und ein paar Beeren beiseitelegen für die Dekoration - ich habe mich für Himbeeren und Brombeeren entschieden. Falls ihr TK Beeren nehmt, dann die Beeren auftauen lassen. 150g Beeren und Puderzucker pürieren, durch ein Sieb streichen. 1 Blatt und 7 Blatt Gelatine getrennt einweichen. Zitrone auspressen. Quark, Zitronensaft, Vanillin-Zucker und Zucker verrühren. Joghurt einrühren. 7 Blätter Gelatine ausdrücken und im Topf bei kleiner Hitze auflösen. 4 EL Creme einrühren, dann in die übrige Creme rühren. 10-15 Minuten kühlen, bis sie zu gelieren beginnt.

1 Blatt Gelatine ausdrücken und auflösen. 2 EL Beerenpüree einrühren, dann in das übrige Püree rühren. Die restlichen, nicht pürierten Beeren zugeben. Sahne steif schlagen, unter die Quarkcreme heben. Creme und Beerenpüree abwechselnd in die Form geben und mit einer Gabel leicht marmorieren. Torte etwa 5 Stünden kühlen und mit ein paar Beeren verzieren.



Ich verspreche euch, die Torte schmeckt herrlich leicht. Das Rezept bietet aber noch mehr. Ihr könnt

die Kekse einfach in die Dessertschälchen füllen und Quarkcreme mit Beerenpüree in den Schälchen schichten. So bekommt ihr etwa 12 kleine Portionen, je nach dem wie groß die Schälchen sind. Also viel Spaß und guten Appetit :-)




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5. August 2013

Pizza Margherita - und mehr

Die einfache klassische Pizza ist das Werk eines Mannes: Raffaele Esposito von der Pizzeria Brandi in Neapel. Übrigens, die Pizzeria existiert heute noch. Von mehr als 100 Jahren, als Königin Margherita von Italien ihr Land bereiste, sah sie viele Bauern diese großen Fladen essen, und wollte selbst einmal so eine "Pizza" probieren. Es schmeckte ihr, und so bat sie Raffaele, eine Auswahl für sie zu backen. Zu Ehren der Königin belegte er eine mit Tomaten, Mozzarella und frischem Basilikum - in den Farben der italienischen Flagge. Noch heute gibt es sie rund um den Erdball. Das Tolle an der Margherita ist, man kann ihr auch nach dem Backen mit allerlei Belägen noch eine ganz andere Richtung geben, zum Beispiel mit Rucola, geriebenem Parmesan und rohem Schinken, aber auch Krabbenfleisch oder Garnelen sind eine Möglichkeit. Lasst euch was einfallen.. :-)

Als erstes machen wir uns den Teig. Die Zutaten für 3 große Pizzas:

350g italienisches Mehl Tipo 00 (ersatzweise Weizenmehl Type 550)
200g Wasser, lauwarm
1/2 Würfel Hefe
25g Olivenöl
1 TL Salz
1 Prise Zucker

Mehl und Salz auf die saubere Arbeitsfläche sieben und in die Mitte eine Mulde drücken. Hefe, Zucker und Olivenöl in einer Schüssel mit dem Wasser verrühren, einige Minuten ruhen lassen und dann in die Mulde gießen. Mit einer Gabel nach und nach das Mehl vom Rand in die Flüssigkeit einrühren. Auf dieser Weise immer mehr Mehl einarbeiten, bis sich ein klebriger, kompakter Kloß gebildet hat. Jetzt ist die Gabel eher hinderlich, also ab jetzt kneten wir mit Mehl bestaubten Händen, bis der Teig glatt und geschmeidig ist. Den Teigkloß mit Mehl bestauben, in eine Schüssel legen und mit einem feuchten Küchentuch bedecken. Den Teig an einem warmen Ort etwa 1 Stunde gehen lassen, bis er sein Volumen verdoppelt hat.


Jetzt ist die Tomatensauce dran. Die geht ganz schnell. Dazu brauchen wir:

Olivenöl
1 Dose Tomaten in Stücken
2 Knoblauchzehen, in dünne Scheiben geschnitten
Salz
Pfeffer
1/2 TL Arrabiata Gewürzmischung
ev. etwas Zucker
frisches Basilikum

Ihr könnt die Tomaten stückig lassen oder mit dem Pürierstab pürieren. Eine Pfanne erhitzen und 2 EL Olivenöl hineingießen. Den Knoblauch zugeben und leicht anbraten, bis er Farbe zu nehmen beginnt. Das Basilikum und die Tomaten zugeben, mit Salz, Pfeffer, Arrabiatamischung und ev.Zucker würzen. Sobald sie aufkocht, die Hitze reduzieren und die Sauce 5 Minuten eindicken lassen. Vom Herd nehmen und eventuell Knoblauchstückchen und Basilikumblätter rausfischen. Muss aber nicht sein. Falls ihr die ganze Sauce nicht aufbraucht, könnt ihr sie in einem sauberen Einmachglas im Kühlschrank lagern - hält etwa 1 Woche.


Nun legen wir den Teig wieder auf die bemehlte Arbeitsfläche und kneten ihn, damit die Luft entweicht - man nennt es auch " Teig abschlagen". Und jetzt wird es ernst :-) Wir probieren heute Pizza auf dem Grill, zuerst aber die klassische Variante - im Backofen. Dafür Backofen etwa 30 Minuten früher vorheizen, sozusagen auf "volle Pulle" und ein großes Backblech, einen Pizzastein oder eine Granitplatte einschieben. Den Teig in 3 große Portionen teilen und auf der bemehlten Arbeitsfläche etwa so dick wie eine Münze ausrollen und nach Herzenslust belegen. Dafür das Backblech oder Pizzastein aus dem Ofen nehmen und einen Pizzaboden darauflegen. Jetzt schnell belegen - zuerst 3-4 Esslöfel Tomatensauce gleichmäßig verstreichen, einige Mozzarellastücken und Basilikumblätter darüber verteilen und eventuell mit etwas Olivenöl beträufeln. Die Pizza in den Ofen schieben und 8-10 Minuten backen, bis der Teig goldgelb und am Rand knusprig ist. Die Pizza sofort nach dem Backen mit rohem Schinken und Rucola belegen, und mit geriebenem Parmesan bestreuen. Den Rand mit Knoblauch- Olivenölmischung besreichen.

 

Und jetzt die Variante für Mutige - Pizza vom Grill. Den Grill für direkte mittlere Hitze vorbereiten. Den Teig, wie schon beschrieben, in 3 oder 4 Portionen teilen und ausrollen. Hier ist es ratsam die Pizzas lieber kleiner zu machen, es ist einfacher in der Handhabung. 3 oder 4 Backpapierstücke auf einer Seite dünn mit Öl bestreichen. Auf jeden Backpapier ein Pizzakreis legen, die Teigoberfläche dünn mit Öl bestreichen und bei Zimmertemperatur 5-10 Minuten ruhen lassen. Zunächst die Teigfladen mit dem Papier NACH OBEN auf den Rost legen, über direkte mittlere Hitze bei geschlossenem Deckel 2-5 Minuten grillen, bis der Teig unten die typische Markierung hat und fest ist.



Nun das Backpapier abziehen und die Pizzaböden mit der gegrillten Seite nach oben auf eine Arbeitsfläche legen. Die Tomatensause auf die Pizza verteilen und gleichmäßig mit Käse belegen. Die Pizzas wieder auf den Grill legen und über direkter mittlerer Hitze zugedeckt 2-5 Minuten grillen. Die fertigen Pizzas mit rohem Schinken und Rucola belegen und warm servieren. 




Für das Gelingen der Pizza sind zwei Dinge entscheidend. Erstens - und am allerwichtigsten - der Teig, und zweitens die Tomatensauce. Mit was man die Pizza belegt ist Geschmackssache. Da könnt ihr euch so richtig ausstoben. Erlaubt ist, was schmeckt! Viel Spaß beim Pizza backen :-)

Buon appetito!


3. August 2013

Zucchininudel-Salat mit Minze

Das Thermometer klettert auch heute über 30 Grad. Bei sommerlichem Wetter kann es besser sein, abends statt mittags warm zu essen. Dann ist es kühler und man kann warmes Essen besser vertragen. Mittags reicht ein Salat oder Quark mit Obst. Zucchini, Gurken, Paprika, Tomaten, Radieschen und Sellerie sind super geeignet. Sie enthalten neben viel Wasser auch Mineralstoffe und liegen nicht so schwer im Bauch. Hier mein Rezept für warme Sommertage.


Zutaten für 4 Personen:

1 TL Senf
2 TL Aprikosenkonfitüre
2 EL heller Balsamicoessig
50 ml mildes Olivenöl
Salz
Pfeffer
Chilliflocken
4 Zucchini
350g Kirschtomaten
Zwiebel
40g Pinienkerne
Kapern
Minzeblätter



Senf mit Konfitüre verrühren. Essig in die Senfmischung rühren, Olivenöl unterschlagen, mit Salz, Pfeffer und Chilliflocken abschmecken.

Zucchini abbrausen, putzen und der Länge nach zuerst in dünne Scheiben und anschließend in sehr feine Streifen schneiden. Zucchininudeln mit Dressing verrühren und 10 Min.ziehen lassen.

Inzwischen Kirschtomaten abbrausen, putzen und vierteln. Zwiebel abziehen, halbieren und in feine Streifen schneiden. Zucchininudeln in Tellern anrichten. Tomatenviertel, Zwiebelstreifen, Kapern, Minzeblättchen sowie die Pinienkerne darüberstreuen.

Guten Appetit ...und viel Trinken nicht vergessen ;-)




1. August 2013

Hähnchen provenzalisch

Die Provenzalische Küche ist sehr geschmacksintensiv. Die frischen Kräuter spielen dabei die Hauptrolle - Thymian, Rosmarin, Oregano, Majoran, Estragon oder Salbei. Ich kann den Duft buchstäblich riechen. Ein Hauch Knoblauch dazu, schwarze Oliven, Auberginen, Zucchini, frisches Baguette und ein Glas Rotwein. Das sind die Zutaten die in die provenzalische Küche gehören. Wir machen uns heute Hähnchen mit provenzalischen Kräutern - gaanz lecker. :-)


Zutaten:

1kg Hähnchenschenkel
2 Knoblauchzehen
1 Dose stückige Tomaten
2 Knoblauchzehen
40g Butter
1 EL Olivenöl
200g Creme Fraiche
100g Sahne
Salz
Pfeffer
Cayennepfeffer
2TL Paprikapulver
Thymian
Rosmarin
(wahlweise schwarze ensteinte Oliven)


 

Knoblauchzehen abziehen und hacken. Hähnchelschenkel abbrausen, trocken tupfen und die Keulen im Gelenk teilen. Butter und Öl zusammen in einer großen Pfanne (oder im Bräter) erhitzen. Hähnchenschenkel darin scharf anbraten. Mit Salz, Cayennepfeffer, Paprikapulver würzen. Hähnchen einige Minuten braten, bis die Haut eine schöne Farbe bekommt. Nach diesem Schritt kann man überschüssiges Fett weg schöpfen, sonst wird die Soße zu fettig.



Tomaten und Knoblauch zugeben und alles zugedeckt ca.20 Minuten schmoren. Creme Fraiche mit Sahne verrühren. Deckel abnehmen und Sahnemischung unterrühren. Mit Thymian und Rosmarin würzen, dann ca.5 Minuten einköcheln lassen. Die Soße mit Salz und Pfeffer abschmecken. Mit Thymian garniert servieren. Dazu passt frisches Gebäck oder Bandnudel.





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