28. Februar 2014

Bananen-Haferbrot

Yes, I can!!! :)

Dieser Satz ging mir durch den Kopf, als ich das Brot heute aus dem Ofen rausgeholt hatte. Nach dem letzten Haferbrot hatte ich keine sonderliche Lust Haferbrot zu backen, habe aber auf Plötzblog das Rezept für Bananen-Haferbrot gefunden. "Na, wenn das nix wird", habe ich sofort gedacht. Das ist DAS Rezept. Bananen und Hafer in einem Brot vereint, da freut sich bestimmt jeder, der "Bananen und Haferblues" kennt ;)



Ich habe das Rezept ganz wenig abgeändert und hier ist es.

Zutaten:

600g Weizenmehl 812
300g Wasser
5g Trockenhefe
10g Goldsaft
30g Haferkleie
80g Haferflocken
1 TL Salz
2 Bananen (zermatscht)


Zuerst aus 200g Mehl, 2g Hefe und 200g Wasser einen Vorteig machen und etwa 2-4 Stunden warm stehen lassen. Danach die restlichen Zutaten hinzufügen und gut verkneten. Ich habe sie 10 Minuten lang kneten lassen. Den fertigen Teig dann 30 Minuten an einem warmen Ort gehen lassen, anschließend noch mal von Hand durchkneten und in einem Gärkorb 45 Minuten ruhen lassen. Backofen auf 250°C vorheizen und ein kleines Blech mit Wasser (oder eine hitzebeständige Schale) auf den Backofenboden stellen. Brot einschieben und 10 Minuten backen, dann das Temperatur auf 200°C reduzieren und weitere 30 Minuten backen. Das Brot muss sich beim anklopfen hohl anhören.
 

Wie ihr vielleicht wisst, habe ich den Februar dem Brot gewidmet. Der Februar geht nun zu Ende und ich muss sagen, ich habe einiges dazugelernt und vor allem habe ich eine neue Leidenschaft für mich entdeckt. Das Brotbacken :) Das eine darf ich aber nicht vergessen, und es ist DANKE zu sagen. Mein DANK geht an Bernd von Heute gibt's der mir viele nützliche Tipps und Ratschläge zum Brotbacken gegeben hat! Und so verspreche ich euch, auch wenn der Februar nun zu Ende ist, das Brot wird immer wieder auf meinem Blog auftauchen :)


Ich wünsche euch schönes Wochenende :)

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25. Februar 2014

Haferbrot oder wie man es nicht machen soll!

In dieses Brot ( gefunden auf http://www.gutekueche.de/ ) habe ich wirklich sehr große Hoffnungen gelegt, weil es ohne Weizenmehl gebacken wird. Nur mit Hafermehl und Haferflocken, die ich sehr mag. Weitere Zutaten sind Wasser, Milch, Salz, Hefe. Ich verrate euch absichtlich keine genauen Angaben, weil wie sich herausgestellt hat, ist das Rezept nahezu unbrauchbar.



Schon beim Verkneten habe ich festgestellt, dass der Teig wirklich sehr fest ist, deshalb habe ich noch mehr Flüssigkeit zugegeben. Die Konsistenz ist aber trotzdem fast unverändert geblieben. Man könnte mit der Masse Löcher in der Wand verspachteln :)

Zu dem Zeitpunkt war  ich schon sehr skeptisch, aber so schnell gebe ich nicht auf. Also habe ich den Brotteig in den Ofen geschoben und aufs Beste gehofft.

In der Zwischenzeit habe ich aber ein wenig gegoogelt  und verschiedene Infos zu reinem Haferbrot gefunden. Unter anderem auch, dass ein reines Haferbrot zu backen nahezu unmöglich ist. Schade!


Als das Brot fertig war, habe ich schon gesehen dass es kein Hit ist. Die Oberfläche war zwar schön knusprig, dafür aber das Innere ziemlich dicht und feucht. Bevor die Entscheidung getroffen wurde das Brot in die Tonne zu werfen, hatten wir eine Idee das Brot in Scheiben zu schneiden und so noch weiter backen. Nach 15 Minuten war dann Schluss mit Experimentieren und das Brot kam endgültig aus dem Ofen. Und tatsächlich ist es etwas besser geworden, man könnte es durchaus essen, weil der Hafergeschmack sehr angenehm ist.  Das Fazit: Nicht empfehlenswert und bei uns wird es definitiv nicht noch mal versucht.

Nach dem Backen habe ich ein wenig im Internet gestöbert und eine Alternative zum Haferbrot gesucht, und auch gefunden. Die wird dann auch in den nächsten Tagen gebacken. Und wie gewoht, ich lege große Hoffnungen in das neue Rezept ;)


Dunkles Bauernbrot

"Mami, deine Brote sind die besten!" ...Na ja, etwas übertrieben, aber trotzdem hat mich diese Aussage von meiner Tochter sehr erfreut. Diese nette Worte bezogen sich auf ein dunkles Bauernbrot, das ich nach dem Rezept von http://www.ploetzblog.de/ letzte Woche ein wenig abgewandelt gebacken hatte. Dieses Brot hat es bei mir in die Abteilung "Lieblingsrezepte" geschafft und wird garantiert öfters gebacken. Es ist absolut empfehlenswert.



Roggensauerteig:

40g Roggenmehl 1150
25g Wasser
4g Anstellgut

Anstellgut ist ein fertiger reifer Sauerteig, den ihr im Kühlschrank immer haben solltet. Wie man den Sauerteig züchtet, könnt ihr  hier nachlesen: http://vieras-kitchen.blogspot.de/2014/02/roggenmischbrot-nach-backer-supke.html
Zuerst die Sauerteigzutaten mischen und 16-18 Stunden reifen lassen.

Hauptteig:

Sauerteig
15g Wasser
5g Puderzucker
10g Frischhefe
250g Weizenmehl 812
125g Roggenmehl 1150
250g Wasser
1 TL Goldsaft
5g Butter
8g Honig
9g Salz

Am Backtag je die Hälfte des Mehles mit 250g Wasser mischen und etwa eine halbe Stunde ruhen lassen. In der Zeit Hefe, Puderzucker und 15g Wasser verrühren und 10 Minuten stehen lassen.


Danach alle Zutaten vermischen und gut verkneten bis sich ein glänzender Teig bildet und von der Schüssel löst. 45 Minuten gehen lassen, dann oval formen und am besten im Gärkorb 40-60 Minuten gehen lassen, einschneiden. Backofen auf 250°C vorheizen, Brot einschieben, nach 3 Minuten Ofen aufmachen, etwas Wasser auf den Ofenboden schütten, rasch zumachen. Nach weiteren 2 Minuten den Dampf ablassen, Temperatur auf 220°C  reduzieren und weitere 45 Minuten backen. Das fertige Brot hört sich hohl an wenn man auf die Oberfläche klopft.

Vor dem Einschneiden natürlich gut auskühlen lassen und mit einem leckeren Brotaufstrich genießen. Mein Favorit ist die Butter und ein wenig Salz.


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21. Februar 2014

Mein schwarzes Gold - der Kaffeesirup

Ich bin happy! Ich habe mein schwarzes Gold gefunden :) Darf ich vorstellen - der Kaffeesirup. Super einfach zuzubereiten, vielseitig anwendbar und der Geschmack? Eine absolute Sensation! Ein " Must-have" für alle Coffeeholics unter euch. Das Rezept habe ich in einem Finessen-Heftchen von Thermomix gefunden, es funktioniert aber wunderbar auch ohne Themomix.


Zutaten für etwa 300 ml Sirup:

150g Kaffeebohnen, gemahlen
700ml Wasser
200g Zucker


Kaffee und Wasser in einen Topf geben, aufkochen und etwa 5 Minuten köcheln. Dann durch eine Filtertüte abseihen, vielleicht auch zwei mal.

Dann zurück in den sauberen Topf geben, mit Zucker mischen, aufkochen und etwa 30 Minuten bei schwacher Hitze reduzieren.

In zwei kleine saubere Fläschen füllen und verschließen.


Die Angaben für den Thermomix:

Kaffee und Wasser 10Min/100°C/Stufe 2 aufkochen. Gefilterten Kaffee mit Zucker dann 30 Min/Varoma/Stufe 1 reduzieren, dabei anstelle des Messbechers Gareinsatzt als Spritzschutz auf den Mixtopfdeckel stellen.


Und was man mit dem Sirup machen kann? Ich habe heute zum Frühstück mein Naturjoghurt damit verfeinert, eine einfache Panna Cotta wird mit dem Sirup zu Delikatesse, mit kalter Milch vermischt bekommt ihr leckeren Milchkaffee und wer es ganz raffiniert mag, der macht aus dem Sirup eine ungewöhnliche Sauce zum Rindersteak ;)  Ein kleines "Geheimnis" verrate ich euch schon mal - demnächst werde ich ein Coffee-Cheesecake zaubern, ich freue mich schon darauf.

So, let´s Coffee :)

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19. Februar 2014

Helles Bauernbrot

Meinen heutigen Blogpost widme ich wieder dem Monatsmotto - dem Brot! Dieses helle Bauernbrot habe ich schon letzte Woche gebacken, nur irgendwie komme ich mit dem schreiben nicht nach :) Wie auch immer, falls ihr helles Brot mögt, empfehle ich euch dieses unbedingt nachzubacken.  Es kommt vor allem bei den Kindern sehr gut an, weil es hervorragen nicht nur mit Nutella, sondern auch mit Salami schmeckt :)



Zutaten:

1/2 Würfel Hefe
1kg  Weizenmehl T 812
1 EL Salz
600 ml Wasser, lauwarm

Hefe im lauwarmen Wasser auflösen und etwa 15 Minuten ruhen lassen. Dann mit Mehl und Salz vermengen und zu einem glatten Teig verkneten.

Angaben für Thermomix:  Hefe im Wasser auflösen 2 Min/37°C/ Stufe 1. Mehl und Salz dazu geben und etwa 2 Minuten auf Knetstufe verkneten. Bevor ihr die Knetstufe einschaltet, das Mehl mit dem Wasser mit einem Löffel ein wenig vermischen. Dann passt es besser in den Mixtopf und wird besser verknetet.

Den Teig in eine Schüssel geben, mit einem Tuch abdecken und etwa 30 Minuten gehen lassen.
Danach auf einer bemehlten Arbeitsfläche kurz durchkneten, rund oder oval formen und auf ein mit Backpapier belegtes Blech legen. Weitere 40 Minuten gehen lassen und schließlich im vorgeheizten Ofen bei 220°C Ober-/Unterhitze etwa 50 Minuten backen. Manche Ofen haben Brotfunktion - da empfehle ich dieses zu nutzen.


Das Brot hat eine leckere knusprige Kruste, innen ist es aber schön locker. Bis Ende Februar werden noch etwa 3 Brotrezepte kommen, so kann wirklich jeder sein Lieblingsbrot finden.

Schönen Mittwoch, eure Viera :)


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18. Februar 2014

Waffeln aus Hafermehl oder "Hafer, das ischt, was man haben muss"

Seit Ende Januar läuft auf Küchenplausch ein Event zum Thema Hafer. Ich bin zwar kein Pferdle, fand aber die Idee sehr interessant, weil ich ein echter Haferfan bin. Egal ob zum Frühstück im Joghurt, im Brot, im Pancakes oder im Gemüsefrikadellen, Hafer ist einfach nicht nur sehr lecker, aber auch sehr gesund und bekömmlich. Bei mir sogar die erste Wahl bei Magenverstimmung!

Ich möchte euch heute eine gesündere Alternative zu den klassischen Waffeln anbieten. Natürlich mit Hafermehl und Heidelbeeren. Die Zutaten werden in Tassen gemessen (240ml) - da muss ich wieder die Messbecher mit "Tassen-Skalierung" von Ikea erwähnen.



Ihr braucht:

1 Tasse Vollkornmehl (oder auch T405)
3/4 Tasse Haferflocken
1 TL Backpulver
1 TL Zucker
1/2 TL Zimt
Prise Salz
2 Eier
1 1/2 Tasse Milch
2 TL Öl
Paar Tröpchen Vanille Extrakt
1 Tasse Heildelbeeren aus dem Glas (abgetropft)
 frische Heidelbeeren zum Verzieren (falls sie gerade Saison haben)


Zuerst die Haferflocken in einem Mixer, oder im Thermomix etwa 30 Sekunden lang fein mahlen. Die Eier trennen, aus dem Eiweiß Schnee schlagen. Alle trockenen Zutaten in einer Schüssel mischen.

In einer anderen Schüssel die Eier schaumig schlagen, bis sie hell sind, dann Milch, Öl und Vanille Extrakt zugeben. Nun die trockenen Zutaten untermischen, und den Schnee unterheben. Zum Schluss die gut abgetropften Heidelbeeren unterrühren.

Waffeleisen vorheizen und die Waffeln ausbacken. Aus dem Teig bekommt ihr etwa 6 Waffeln, wobei ihr den ganzen Teig nicht auf einmal aufbacken müsst. Er ist etwas ein Tag im Kühlschrank haltbar.


Mit frischen Heidelbeeren oder mit dem Obst nach Wahl garnieren und sich schmecken lassen. Da dieses Rezept sehr zuckerarm ist, könnt ihr gerne auch Ahornsirup oder Schokosauce dazu servieren. Und falls es doch noch zu wenig süß ist, beim nächsten mal einfach statt 1 TL Zucker zwei nehmen ;)

Zu guter letzt, und weil sie mir heute so gut schmeckten ein kleines Blues - natürlich Hafer- und Bananenblues ;)

Hafer Rezepte


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17. Februar 2014

Schoko-Lava-Törtchen mit Granatapfel-Sauce

Hallo liebe Leute,

am vergangenen Donnerstag war ich zu Gast bei Jules von Jules Kitchen und habe ihr ein Rezept für Schoko-Lava-Törtchen mit Granatapfel-Sauce mitgebracht. Dieses heiße Dessert mit viel Schokolade und einer fruchtigen Sauce lässt garantiert kein Herz kalt :)


Als Begleitung zu Schokolade habe ich Granatapfel genommen. Diese wunderbare Frucht hat eine reiche Kulturgeschichte. Es wurde in der Griechischen Mythologie, in der Bibel und auch im Koran erwähnt. Der Granatapfel ist auch ein Symbol für Leben und Fruchtbarkeit, aber auch für die Macht.

Aus den folgenden Zutaten bekommt ihr 5 Schokotörtchen.

100g Bitterschokolade
3 EL Orangenmarmelade mit Stückchen
100g weiche Butter
4 Eier
100g Zucker
50g Mehl
5 Souffléförmchen
1TL Butter und Zucker für die Förmchen

Zuerst die Schokolade zerkleinern und über dem Wasserbad schmelzen lassen. Die Butter mit der Orangenmarmelade zugeben und glatt verrühren.

In einer weiteren Schüssel die Eier mit dem Zucker schaumig schlagen, bis sie hell, fast weiß sind. Etwa 3 Minuten. Vorsichtig das gesiebte Mehl mit dem Schneebesen unterheben, dann langsam die Schokomasse dazugeben und gut vermengen. Für 3 Stunden in den Kühlschrank stellen. Das hat auch den Vorteil, dass ihr den Teig im voraus vorbereiten könnt und die Törtchen erst dann backt, wenn die Gäste schon da sind. Man soll sie nämlich warm servieren.                                                                   


Solange die Schokomasse in dem Kühlschrank ruht, machen wir die Granatapfel-Sauce. Dafür braucht ihr:

2 Granatäpfel
40g Zucker
4cl Gran Marnier
1 EL Zitronensaft
150ml Wasser (oder Orangensaft)
1 EL Speisestärke

Die Granatäpfel halbieren und die Kerne rausnehmen. 4-5 EL zur Seite stellen, die braucht ihr nachher als Dekoration. Die übrigen Kerne mit den restlichen Zutaten, außer Speisestärke in einen Topf geben, zum Kochen bringen und etwa 8 Minuten köcheln lassen. Dann pürieren und durch das Sieb streichen. Speisestärke mit etwas Wasser in einem Becher glatt rühren, zur Granatapfelmasse geben und nochmal aufkochen, bis die Sauce dicker wird.

 

Nun ist die Zeit die Törtchen fertig zu backen. Backofen auf 210°C Ober- /Unterhitze vorheizen. Die Souffléförmchen mit der Butter fetten und mit dem Zucker ausstreuen. Dann die Schokomasse dreiviertelhoch in die gefetteten Förmchen füllen und 15-17 Minuten backen. Sie sind fertig wenn sich auf der Oberfläche eine Kruste gebildet hat. Dann aus dem Ofen nehmen und auf die Teller einrichten. Dazu habe ich euch ein Tipp, wie es perfekt gelingt. Ihr braucht einen kleinen „Hilfeteller“. Diesen Teller mit dem Puderzucker bestäuben – das verhindert, dass das Törtchen auf dem Teller kleben bleibt, auf das Förmchen legen und zum stürzen umdrehen. Jetzt den eigentlichen Servierteller nehmen, locker auf das Törtchen geben und nochmal umdrehen. Mit dem Puderzucker bestäuben. Nun die Sauce um das Törtchen geben und mit den Granatapfelkernen garnieren.

Ich bin mir sicher, dass ihr mit diesem Dessert bei euren Liebsten punkten werdet ;)


Ich wünsche euch eine schöne neue Woche :)


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14. Februar 2014

Cupcakes nicht nur für Verliebte :)

Lecker, süß, cremig, schokoladig, sündhaft, früchtig, bunt, kalorienreich  und, und, und... Ja, so sind die Cupcakes. Eigentlich kleine Muffins, aufgehübscht mit einer Portion leckerer Creme. Ich habe heute für euch Cupcakes passend zum Valentinstag vorbereitet. Na ja, es gab sie eigentlich schon gestern für Mädelsabend. Hier sind sie!


Ihr braucht:

150g weiche Butter
150g Zucker
2 Eier
200g Mehl
2-3 EL Kakaopulver
2 TL Backpulver
150g Milch
1 Prise Salz
Muffinförmchen

Für das Topping:
200ml Schlagsahne
100g weiße Schokolade
100g TK Himbeeren

Für Deko:
75g Zartbitterschokolade

Zuerst die zartbittere Schokolade über dem Wasserbad schmelzen und etwas abkühlen lassen. Ein Backblech mit Backpapier auslegen. Schokolade in einen Spritzbeutel füllen (oder Plastikbeutel), eine kleine Ecke abschneiden und auf Papier kleine Ornamente, Herzen oder einen Schrift "Love" schreiben. Im Kühlschrank fest werden lassen.


Weiße Schokolade in der Schlagsahne auf kleiner Hitze schmelzen und unter Rühren abkühlen lassen. In den Kühlschrank stellen. Himbeeren in der Mikrowelle auftauen und durch ein Sieb streichen.

Und nun zum Teig. Backofen auf 160°C (Umluft) vorheizen. Weiche Butter mit Zucker schaumig schlagen, bis die Masse hell und cremig ist. Dann nach und nach Eier zugeben, weiter schlagen. Mehl mit Kakao, Salz und Backpulver mischen. Dann Milch und die Mehlmischung mit einem Handrührgerät mit der Buttercreme verrühren. In die Muffinförmchen füllen. Ich habe Förmchen aus festem Papier genommen, die sind etwas kleiner und ich habe aus der ganzen Masse 18 Cupcakes bekommen. Jetzt etwa 20 Minuten backen. Danach gut auskühlen lassen.


Schlagsahne mit geschmolzener Schokolade aus dem Kühlschrank nehmen und aufschlagen. Falls ihr genug Zeit habt, bereitet die Schoko-Sahne Mischung am Vorabend zu und lass es über Nacht in dem Kühlschank. Dann ist die Mischung garantiert kalt genug. Jetzt brauchen wir, dass das Topping  ein wenig Farbe bekommt. Deshalb schlagen wir löffelweise das Himbeerpüree in die Schoko-Schlagsahnemischung. Wenn das Topping die gewünschte Farbe hat, in den Spritzbeutel füllen und mit der Sternetülle die ausgekühlten Cupcakes verzieren. Zum Schluss kommt unser Schokoschrift/Herz/Ornament drauf. Natürlich könnt ihr zusätzlich auch noch Glitzerperlen nehmen.

Und jetzt bleibt nur noch eins! Euch guten Appetit und wunderschönen Valentinstag wünschen!!



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Riesling-Senf-Béchamel zu Lachsfilet und Porree von Jules

Heute habe ich ein Besuch bekommen. Jules von Jules Kitchen ist bei mir zur Gast und sie hat natürlich ein Mitbringsel mitgebracht. Ihr Rezept ist wie gemacht für ein Valentinstags Menü. Überzeugt euch selbst ;)


Hallo liebe „Vieras-Kitchen-Leser“

heute darf ich euch einmal eine Leckerei aus meiner Küche präsentieren. Ich bin Jules von http://jules-kitchen.blogspot.de/. Ich wohne mit meinem liebsten Ehemännchen in der besten Stadt im Ruhrgebiet und habe meinen Foodblog erst im September letzten Jahres gegründet! In meinem Blog geht es hauptsächlich um's Kochen und um Dinge, die damit zusammenhängen. Kuchen, Muffins, Plätzchen etc. hauen mich jetzt nicht so vom Hocker, daher wird man diese Kategorie eher nicht so häufig bei mir antreffen (außer es ist Weihnachten oder ein besonderer Anlass). Daher habe ich natürlich auch etwas aus meinem Kochtopf mitgebracht.

Passend zum Valentinstag ist es ein feines Gericht, das geschmacklich punktet und dennoch nicht schwierig in der Zubereitung ist.





Riesling-Senf-Béchamel zu Lachsfilet und Porree

Was man dafür braucht:

• 800 g Lauch
• 600 g Lachsfilet (ohne Haut)
• 1 EL Zitronensaft
• 50 g gesalzene Butter
• Salz,  Pfeffer, Muskatnuss
• 400 ml Gemüsefond
• 30 g Mehl
• 100 ml Milch
• 100 ml Weißwein (z. B. Riesling)
• 2 großzügige EL Riesling-Senf
• 20 g gesalzene Butter
• 4 Stiele Petersilie

Was dafür zu tun ist:

Porree putzen, waschen und in Ringe schneiden. Fisch waschen, trocken tupfen, in 12 schmale Tranchen schneiden. Mit Zitronensaft beträufeln. 20 g Fett in einem weiten Topf erhitzen, Porree darin unter Wenden kurz andünsten. Mit Salz und Pfeffer würzen, mit 100 ml Gemüsefond und 100ml Cremefine ablöschen, aufkochen und zugedeckt ca 10 Minuten garen. Inzwischen 30 g Fett in einem Topf schmelzen, mit Mehl bestäuben, unter Rühren anschwitzen. Nach und nach unter Rühren mit 300 ml Gemüsefond, Milch und Wein ablöschen. Senf zufügen. Unter Rühren aufkochen und 2–3 Minuten köcheln lassen. Mit Salz, Pfeffer und Muskat abschmecken. Warm halten. Butterschmalz in einer großen Pfanne erhitzen, Fischtranchen darin von jeder Seite ca. 1 1/2 Minuten braten, mit Salz und Pfeffer würzen. Petersilie waschen, trocken schütteln, einige Blättchen zum Garnieren zur Seite legen. Restliche Petersilie in feine Streifen schneiden. Fisch, Porree und Soße mit Petersilie bestreut und Petersilienblatt garniert auf Tellern anrichten. Dazu schmecken Stampfkartoffeln.


Guten Appetit!

PS: Jetzt sei noch gesagt, dass ich mich bei Viera ganz lieb für die Möglichkeit, auf ihrem Blog zu schreiben, bedanken möchte und ich würde mich sehr freuen, wenn ihr mich mal auf meinem Blog besuchen würdet!

Dieser Beitrag wurde im Rahmen der Blogger Aktion Übern Tellerrand veröffentlicht:


übern Tellerrand 


Happy Valentine!!!

Alle Jahre wieder... :) Ach, jetzt komme ich ganz durcheinander!

Heute ist der 14. Februar - der Valentinstag! Ich weiß, manche wehren sich aus allen Kräften dagegen und meinen, dass es nur erfunden wurde, damit es bei den Blumenhändlern und Schokoladenindustrie Kassen klingeln. Nun, wo der Valentinstag seine Wurzeln hat kann man auf Wikipedia nachlesen oder googeln. Die anderen meinen, dass es doch viel wichtiger ist seine Liebsten nicht nur an diesem einem Tag zu schätzen und die Liebe zeigen. Das ist auch sicherlich richtig! Wie auch immer, ich habe für euch zwei Frühstücksideen, mit welchen ihr euren Lieben nicht nur am Valentinstag Freude machen könnt ;)

Einmal herzhaft und einmal süß. Fangen wir mal mit herzhaft an.



Zu dem Bild muss ich euch nicht viel erklären. Alles was ihr braucht ist ein Toastbrot, Ei, Käse und vielleicht etwas Obst und Gemüse als Beilage. Und natürlich  Ausstechförmchen  in Herzform in verschiedenen Größen :) Brot toasten, Herz ausstechen, etwas Öl in die Pfanne geben und das Ei in die Herzöffnung geben. Bei mittlerer Hitze, am besten zugedeckt so lange braten, bis das Ei gar ist. Frisches Obst und Gemüse dazu, eventuell noch Kräuterbutter. Und natürlich Kaffee nicht vergessen :)


Die leckeren Pancakes wären die süße Variante von Valentinstag Frühstück. Den Teig habe ich nach dem folgendem Rezept zubereitet : http://vieras-kitchen.blogspot.de/2013/06/kokospancakes-mit-vanilleeis-und-beeren.html und 2-3 EL Schokotröpchen untergemischt.

Dann habe ich nicht mehrere Pancakes ausgebacken, sondern den gesamten Teig auf einmal in die Pfanne gegeben und bei niedriger Hitze von beiden Seiten ausgebacken. Die erste Seite zugedeckt, bis die Oberfläche stockte. Aus dem fertigen Pancake habe ich Herzen ausgestochen, mit Puderzucker bestäubt und mit Trauben und Bananenherzen garniert.

So meine Lieben, ich wünsche euch guten Appetit bei eurem Frühstück und einen schönen Tag mit euren Liebsten :)

...und wisst ihr was? ich melde mich heute noch mal ;)



11. Februar 2014

Hallo Frühling!!

Ich weiß, es ist noch nicht ganz so weit, aber heute war es so herrlich sonnig und man hatte das Gefühl gehabt, dass der Frühling schon an die Tür klopft.


Ich habe meine Mittagskaffee spontan auf die Terrasse verlegt um die frische milde Luft zu schnuppern und die Sonne zu genießen.


Bei mir in der Wohnung hat sich in den letzten Tagen auch einiges getan. Die winterlichen Farben und Deko mussten den frischen Pastelltönen platz machen und so kam auch frischer Wind in das Haus.


Ein paar Ideen habe ich noch im Kopf - eine Kommode bekommt einen neuen Anstrich in weiß und frische Blumen werden auch noch einziehen. Hier aber schon ein paar Einblicke :)


Genießt die ersten sonnigen Tage, ich hoffe dass der Frühling lass nicht all zu lange auf sich warten lässt.






10. Februar 2014

Roggenmischbrot nach "Bäcker Süpke"

Hallelujah! Ich bin total euphorisch! Das Roggenmischbrot mit Sauerteig nach Bäcker Süpke ist perfekt gelungen! Es hat sogar alle meine Erwartungen übertroffen. Jaa, ich werde jetzt öfters das Brot backen und viel weniger Brot kaufen. Und da ich jetzt sowieso den Februar dem Brot gewidmet habe, wird noch einiges ausprobiert ;) Freut euch :)


Jetzt aber zum Rezept. Zuerst braucht ihr Sauerteig. Den könnt ihr in 4 Tagen selber herstellen, es ist gar nicht schwer.  Ich habe es schon einmal in dem Post Das Sauerteigbrot von Bernd geschrieben.  Hier aber noch einmal:

1/2 Tasse Roggenmehl und  1/2 Tasse lauwarmes Wasser in einem größeren Schraubverschlußglas geben und zu einem weichen Teig vermengen. Deckel lose darauf legen, an einen warmen Ort stellen.
Nach 12 Stunden etwas umrühren, wieder warm stellen. Nach 24 Stunden erneut eine 1/2 Tasse Roggenmehl, 1/2 Tasse lauwarmes Wasser zugeben und das gleiche wie am 1. Tag. Das geht 4 Tage so und am 5 Tag sollte er fertig sein und es kann los gehen.

Nun wird der eigentliche Brotteig gemacht. Dazu braucht ihr:

400 g reifer Sauerteig
210g Weizenmehl 812
290g Roggenmehl 1150
14g Salz
295ml Wasser (lauwarm)

Aus diesen Zutaten verkneten wir den Teig und lassen es etwa 30 Minuten ruhen. Dann gut mehlen, rund oder länglich formen, zweimal quer schneiden. Weitere 45-60 Minuten garen lassen.

Backofen Oben-/Unterhitze auf 260°C vorheizen. Das Brot einschieben. Nach etwa 2 Minuten eine Tasse Wasser auf den Ofenboden schütten und rasch wieder zumachen. Nach weiteren 2 Minuten Dampf abziehen lassen - also noch einmal öffnen. Die Temperatur auf 220°C reduzieren und weitere 45 bis 60 Minuten backen. Dann gut auskühlen lassen und erst danach einschneiden.


Ich wünsche euch viel Spaß beim testen! Es lohnt sich wirklich :)

Und nicht zu vergessen, mein herzlichen Dank geht an Bernd von Heute gibt's, der mir mit seinen Ratschlägen sehr geholfen hat!!



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9. Februar 2014

Das Sauerteigbrot von Bernd

Schönen Sonntag euch allen,

schon gefrühstückt? Ich habe heute großes vor. Heute werde ich mein erstes Sauerteigbrot backen. Auf diesem Gebiet bin ich ein absoluter Neuling und somit hatte ich großes Glück gehabt, wenn ich über Facebook Bernd von Heute gibts kennengerlernt habe. Er hat mir das Geheimnis von Sauerteig erklärt und so "züchte" ich seit Mittwoch Abend mein ersten Sauerteig. Heute Nachmittag wird das Brot gebacken und ich hoffe, dass es jetzt besser klappt wie beim ersten mal. Das Rezept werde ich euch natürlich in den nächsten Tagen verraten. Um euch das Warten angenehmer zu machen, kommt heute das Rezept von Bernd und sein Brot. Vielen lieben Dank, Bernd :)  


Zuerst wird Sauerteig gemacht:

1/2 Tasse Roggenmehl und  1/2 Tasse lauwarmes Wasser in einem größeren Schraubverschlußglas geben und zu einem weichen Teig vermengen. Deckel lose darauf legen, an einen warmen Ort stellen.
Nach 12 Stunden etwas umrühren, wieder warm stellen. Nach 24 Stunden erneut eine 1/2 Tasse Roggenmehl, 1/2 Tasse lauwarmes Wasser zugeben und das gleiche wie am 1. Tag. Das geht 4 Tage so und am 5 Tag sollte er fertig sein und es kann los gehen.


Dieses Brot ist nach diesem Rezept gebacken,  http://brotdoc.com/2013/07/17/sudpfalzer-landbrot/


jedoch abgewandelt auf:
 
Roggensauerteig TA 200:
260 g feines Roggenvollkornmehl 
260 g Wasser (28-30°)
 26 g Roggen-Anstellgut (Sauerteig)
 3 g Salz 
Alles gut vermischen und 12 Stunden am besten bei 25-30° reifen lassen.


Hauptteig TA 170: 
den Roggensauerteig von oben,
140 g Weizenmehl 1050 
140 g Mehl Typ 550 (ich habe Dinkelmehl genommen)
 260 g Roggenmehl 1150 
300 g Wasser
 13 g Salz
 8 g Hefe 
48 g Gerstenmalz (ist im Glas , wie Honig) gibts im Reformhaus


Die Zutaten gut verkneten. Den Teig in eine eingeölte Schüssel geben und abgedeckt 45 Minuten ruhen lassen. Danach mit Roggenmehl bestreuen und rund formen. Den Teigling in ein Roggenmehl bemehltes Gärkörbchen geben und 50-60 Minuten bei Raumtemperatur gehen lassen. Danach backen. Zuerst 2-3 Minuten im vorgeheizten Ofen bei 250°C, dann weitere 50 Minuten bei 210°C. Nach dem Backen gut auskühlen lassen, dann anschneiden.


Ich bin sehr gespannt, wie mein erstes Sauerteigbrot wird. Ich halte euch auf dem Laufendem ;)


4. Februar 2014

In Zeichen des Brotes!

Nach meinem misslungenen Versuch Brot zu backen hat sich mein ehrgeiziges "ich" gemeldet und ich möchte den Februar dem Brot widmen. Wer sein Lieblingsrezept mit Fotos auf meinem Blog veröffentlichen möchte, ist ♥lich willkommen.



Liebe Grüße und schönen Tag euch :)
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