2. Februar 2014

Brot ohne Kneten

In den letzten Wochen konnte man ein interessantes Phänomen auf sozialen Netzwerken beobachten. Es ist ein regelrechter "Brot Hype" ausgebrochen. Man kann Brot mit Kruste, Bauernbrot, Vollkornbrot, Brot mit gemischten Kernen, Dinkelbrot, Sauerteigbrot und viele andere Variationen finden. Das finde ich echt klasse! Denn wenn man Brot selber backt, weiss man was man hat :) Mich hat vor allem Brot ohne Kneten gereizt. Das besondere ist, dass der Teig 18 Stunden reifen muss. Damit das Brot dann heute zum Frühstück fertig ist habe ich den Teig gestern Mittag angemacht.


Zutaten:

400 g Mehl, Typ 405 oder 550
320 ml Wasser
1 1/2 TL Salz
3/4 TL Trockenhefe
1 EL Essig

Alle Zutaten in eine Schüssel geben und sie so verteilen, dass es keine trockenen Stellen gibt. Dann mit einer Folie zudecken und 18 Stunden bei Zimmertemperatur stehen lassen. Es bildet sich ein weicher klebriger Teig mit vielen Luftblasen.

Nach 18 Stunden die Arbeitsfläche gut mehlen und den Teig mit Hilfe eines Küchenschabers darauf geben. Wieder nicht kneten, sondern mit gut bemehlten Händen wie einen Briefumschlag falten. Das Brot wird in einem Topf mit Deckel (ohne Kunstoffgriffe) gebacken. Es kann ein Edelstahltopf  oder ein Glasbräter, oder Ultrabräter von Tupper sein.



Den Ofen auf 250°C Ober-/Unterhitze vorheizen und den Topf mit Backpapier auslegen. Teig in den Topf geben und zugedeckt backen. Nach 5 Minuten Temperatur auf 230°C reduzieren und weitere 30 Minuten backen. Nach dieser Zeit den Deckel abnehmen und das Brot weitere 20 Minuten backen.  Abkühlen lassen und nach Geschmack belegen.

Ich muss sagen, dass ich nicht hundertprozentig zufrieden bin. Nächstes mal werde ich ihn wahrscheinlich in einem Glasbräter backen, weil er ewas kleiner ist als der Topf und so denke ich, wird das Brot auch etwas höher. Man könnte ihn sicher auch mit grobem Salz oder Kümmel bestreuen, oder eventuell geschnittene schwarze Oliven in den Teig zugeben.


Als nächstes werde ich aber Dinkelbrot mit verschiedenen Kernen ausprobieren. Das Rezept liegt schon bereit und stammt von einem Freund.


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