25. Februar 2014

Haferbrot oder wie man es nicht machen soll!

In dieses Brot ( gefunden auf http://www.gutekueche.de/ ) habe ich wirklich sehr große Hoffnungen gelegt, weil es ohne Weizenmehl gebacken wird. Nur mit Hafermehl und Haferflocken, die ich sehr mag. Weitere Zutaten sind Wasser, Milch, Salz, Hefe. Ich verrate euch absichtlich keine genauen Angaben, weil wie sich herausgestellt hat, ist das Rezept nahezu unbrauchbar.



Schon beim Verkneten habe ich festgestellt, dass der Teig wirklich sehr fest ist, deshalb habe ich noch mehr Flüssigkeit zugegeben. Die Konsistenz ist aber trotzdem fast unverändert geblieben. Man könnte mit der Masse Löcher in der Wand verspachteln :)

Zu dem Zeitpunkt war  ich schon sehr skeptisch, aber so schnell gebe ich nicht auf. Also habe ich den Brotteig in den Ofen geschoben und aufs Beste gehofft.

In der Zwischenzeit habe ich aber ein wenig gegoogelt  und verschiedene Infos zu reinem Haferbrot gefunden. Unter anderem auch, dass ein reines Haferbrot zu backen nahezu unmöglich ist. Schade!


Als das Brot fertig war, habe ich schon gesehen dass es kein Hit ist. Die Oberfläche war zwar schön knusprig, dafür aber das Innere ziemlich dicht und feucht. Bevor die Entscheidung getroffen wurde das Brot in die Tonne zu werfen, hatten wir eine Idee das Brot in Scheiben zu schneiden und so noch weiter backen. Nach 15 Minuten war dann Schluss mit Experimentieren und das Brot kam endgültig aus dem Ofen. Und tatsächlich ist es etwas besser geworden, man könnte es durchaus essen, weil der Hafergeschmack sehr angenehm ist.  Das Fazit: Nicht empfehlenswert und bei uns wird es definitiv nicht noch mal versucht.

Nach dem Backen habe ich ein wenig im Internet gestöbert und eine Alternative zum Haferbrot gesucht, und auch gefunden. Die wird dann auch in den nächsten Tagen gebacken. Und wie gewoht, ich lege große Hoffnungen in das neue Rezept ;)


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