29. Juni 2014

Von grünen Träumen oder " Back to the roots"

Hallo liebe Leser,

es entwickelt sich zu einer Tradition, dass ich mich auch mal melde wenn ich kein Rezept für euch habe. So auch heute. Denn ich möchte euch etwas über mich und meinen Garten erzählen. 

Vielleicht habt ihr schon in meinem letzten Beitrag mitbekommen, dass ich dieses Jahr eine neue Leidenschaft für mich entdeckt habe. Ja genau, es ist mein Garten. Als wir vor zwei Jahre eingezogen sind, hatte ich von Gartenarbeit keine Ahnung. Na ja, um ehrlich zu sein, daran hat sich bis jetzt nicht viel geändert. Doch mit Garten und mit Natur war ich schon immer ziemlich verbunden. 


Als Kind habe ich meine Wochenenden mit meinen Eltern bei Oma im Dorf verbracht. Dort gab es nicht nur Garten mit den ganzen Gemüse- und Obstschätzen, die man heute als Bio verzeichnen würde, sondern auch Gänse, Enten, Hühner und früher auch Schweine. Damals war die Tierwelt für mich logischerweise viel interessanter als Garten.



Doch als stilles Vorbild war immer mein Papa da, der jede freie Minute draußen im Garten verbracht hatte. Später, als erzieherische Maßnahme wurde ich auch zur Gartenarbeit verdonnert,  was zu folge hatte, das ich mal statt Unkraut etwas nützliches vernichtet hatte und hin und wieder Sonnenbrand am Rücken und Muskelkater an der hinteren Oberschenkelmuskulatur davon getragen hatte. Nun, geschadet hat es mir nicht im geringsten.


Anfang zwanzig habe ich dann während Studium Großstadtluft schnuppern durfen. Was soll ich sagen - damals war es schön, aber es war auch genug. Irgendwann hatte ich genug von der ewigen Geräuschkulisse und von überfüllten Bussen und Straßenbahn. Natürlich hat die Großstadt auch ihre Vorteile, doch mittlerweile bevorzuge ich grünen Dschungel vor dem aus Beton.


Im Laufe der Zeit hat sich natürlich einiges geändert und ich habe nun meinen eigenen Garten, der noch kein richtiger Garten ist :) Vor drei Jahren habe ich geplant, dass mir mein Papa mit Gartenanlegen helfen wird. Doch dazu sollte es leider nicht kommen. Was geblieben ist, ist die Leidenschaft zum Garten, die in mir weiterlebt.

 


Und da ich generell keine räumliche Vorstellungskraft besitze, hatte ich auch keinen Plan, wo ich was einpflanzen sollte. Mittlerweile kann ich mich aber darauf verlassen, dass die richtigen Dinge und Ideen in dem richtigen Augenblick zu mir kommen. Und so saß ich Mitte März auf der Terrasse und habe in die Ferne geschaut und auf einmal war er da! Mein Garten! In dem Moment habe ich gewusst, wie es aussehen soll - wo ein Baum eingepflanzt wird, wo werde ich Blumenbeete einlegen, wo ein Rosenbogen stehen soll und wo ich meine Obststräuche einpflanze. Herrlich! Seit dem Augenblick arbeite ich Stück für Stück an diesem Traum. Es liegt noch sehr viel Arbeit vor uns, doch es wird eine schöne Arbeit sein. Nur mit Unkraut werde ich wohl nie Frieden schließen können.




Und so komme ich zurück zu meinen Wurzeln. Ich hätte nie im Traum geglaubt, dass Garten so viel Spaß machen kann. Es ist schön "geerdet" zu sein!
 



27. Juni 2014

Blumenerde für die Gartenfee

Habt ihr auch so eine Freundin wie ich? Eine Gartenfee!!! Ihr Garten ist so wunderschön - es blüht und gedeiht alles so wundervoll. Zum Glück ist diese Gartenfee auch meine Nachbarin und steht mir mit Rat und Tat zur Seite wenn es um meinen Garten geht, der noch sozusagen in den Kinderschuhen steckt. Gartenarbeit habe ich erst dieses Jahr für mich entdeckt und es könnte eine große Liebe werden wenn ich nicht so ungeduldig wäre. Immer wieder nehme ich ein Pflänzchen beim Einkaufen mit oder mache ausgedehnte Besuche im Gartenzentrum. Dann wird liebevoll eingepflanzt und mindesten zwei mal täglich kontrolliert ob sich was tut. Na ja, Gut Ding will bekanntlich Weile haben. So reiße ich geduldig das gemeine Unkraut raus und hoffe auf Wunder ;)


Aber zurück zu meiner Gartenfee. Sie hatte nämlich letzte Woche Geburtstag gehabt. Und was schenkt man einer Gartenfee so? Na klar, Blumenerde! Und das am besten eine die lecker schmeckt ;)



Das Rezept habe ich in der Thermomix Rezeptwelt gefunden und mit Erdbeeren aufgeppept. "Blumenerde" ist ein Hit auf jeder Garten- oder Grillparty und bei Kindergeburtstagen. Wer es ein wenig edler haben möchte, schichtet die Zutaten in die schicken Gläschen. 





Zutaten:

2 Pck. dunkle Oreo Kekse
250g Mascarpone
250g Magerquark
2 Pck. Paradiesecreme Vanille
400g Schlagsahne
etwa 200g Erdbeeren (oder andere beliebige Beeren)

In dem Original Rezept steht, man soll die Kekse 1-2 Tage vor der Zubereitung einfrieren. Meine waren nur etwa 8 Stunden in dem Gefrierfach und es hat super funktioniert. Also, man nimmt die gefrorenen Kekse und püriert sie auf Stufe 10 in dem Thermomix so lange, bis wirklich keine Stücke zu sehen sind. Falls ihr kein Thermomix habt, dann erst die Kekse grob zerkleinern und dann in einem Mixer pürieren.

Sahne steif schlagen. Paradiescreme nach Packunganleitung zubereiten. Mascarpone und Quark verrühren, dann Paradiescreme und Sahne unterheben. Nun die Creme mit Oreo Krümmeln in eine Glasschale (oder Gläschen) schichten, dabei mit der Creme anfangen und mit einer dicken Krümmelschicht abschließen. Ich habe dazwischen noch eine Schicht kleingeschnittene Erdbeeren für einen fruchtigen Geschmack reingemogelt. 




Als Deko könnt ihr Sauerwürme und Gummibeeren von HARIBO nehmen, genauso gut wie Zuckerblumen oder Marzipan-Rüben. Eine süße Playmobil Figur soll meine liebe Gartenfee darstellen.


Mein Überraschungs-Geschenk ist auf jeden Fall geglückt und machte eine gute Figur in dem liebevoll vorbereiteten Geburtstags-Buffet.

Und auch auf diesem Wege : Alles Gute meine Gartenfee ;)


süße Grüße aus meiner Küche

 

Viera


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26. Juni 2014

Gastbeitrag bei Hambrón - Tarte mit Beerengrütze und Baiserhaube

Hallo liebe Leute,

gestern hat Regina ihren wunderschönen Blog bei mir vorgestellt und meine Leser mit ihren White Chocolate Macadamia Raspberry Cupcakes beglückt. Heute darf ich auf ihrem Blog mein Rezept vorstellen. Vielen Dank dafür, Regina! :-)



Weil es zurzeit vorwiegend Rezepte mit Beeren bei mir gibt, habe ich für Regina  eine leckere Tarte mit Beerengrütze und Baiserhaube gebacken. Das  Rezept könnt ihr auf ihrem Blog Hambrón lesen.

Viel Spaß beim backen und stöbern :)

süße Grüße aus meiner Küche

 

Viera
25. Juni 2014

White Chocolate Macadamia Raspberry Cupcakes von Regina

Hallo liebe Leute,

der letzte Gastbeitrag im Juni wird wieder höchst spannend ;) Allein der Name vom heutigen Beitrag ist vielversprechend. Weiße Schokolade, Macadamia Nüsse und Himbeeren im Cupcakeform verpackt - das kann nur lecker schmecken. "Schuld"an dieser kulinarischen Verführung ist Regina von Blog "Hambrón". Ich freue mich sehr, dass sie sich und ihr Blog heute bei mir vorstellt. Vielen Dank für dein Rezept, liebe Regina!

Hallo,

ich heiße Regina und freue mich sehr, hier heute einen Gastbeitrag zu verfassen!



Ich führe selbst den Food-Blog "Hambrón", den ich erst im März dieses Jahres ins Leben gerufen habe. Auch das Kochen und Backen habe ich erst spät für mich entdeckt: Lange habe ich, in dem Glauben, so etwas überhaupt nicht zu können, einen großen Bogen um die Küche gemacht. Mit meinem Blog möchte ich deshalb zeigen, dass wirklich jeder Kochen und Backen kann! Meine Rezepte sind einfacher, als man auf den ersten Blick vielleicht vermuten würde, und vom Küchen-Härtefall No.1 erprobt - von mir selbst! Und weil ich gutes Essen liebe, findet Ihr auf meinem Blog auch sonst alles, was damit zu tun hat: Tipps für Restaurants, Cafés und Bars oder für besondere Lebensmittelgeschäfte und Märkte, Kochbuch-Rezensionen und kulinarische Reiseberichte. Reisen ist neben dem Essen sowieso meine andere große Leidenschaft, weshalb ich mich auf Reisen gerne zu Rezepten inspirieren lasse!





Mitgebracht habe ich heute nach bester US-amerikanischer Tradition meine "White Chocolate Macadamia Raspberry Cupcakes". Ich warne Euch vor, denn es besteht absolute Zuckerschock- und Suchtgefahr! Wer sich dennoch rantrauen will - hier ist das Rezept:

Zubereitungszeit ca. 60 Minuten

Für 12 Cupcakes benötigt man:

125g Himbeeren
115g Mehl
115g weiche Butter
100g weiße Kuvertüre
85g Zucker
75g Macadamias (ganz oder gehackt)
25g Vanillepudding-Pulver
1/2 Päckchen Vanillezucker
100ml Milch
2 Eier
2 gestrichene Teelöffel Backpulver
1 Prise Salz


Für das Frosting:

180g - 200g Puderzucker (je nach gewünschter Süße und Konsistenz)
120g Frischkäse (Doppelrahmstufe)
50g weiche Butter
1 EL Milch
1 Prise gemahlene Vanilleschote

Zuerst die Himbeeren waschen. 12 Stück bei Seite legen, da sie später als Topping verwendet werden. Die übrigen Himbeeren vierteln und auf Seite stellen.

Die Macadamias, sofern sie noch nicht gehackt sind, mit einem Wiegemesser kleinhacken. Ebenso mit der Kuvertüre verfahren. Anschließend Macadamias und Kuvertüre miteinander vermischen und auf Seite stellen.

Den Backofen auf 180°C (Umluft) vorheizen. Mehl, Butter, Zucker, Vanillepudding-Pulver, Vanillezucker, Milch, Eier, Backpulver und Salz in eine Rührschüssel geben. Mit dem Handrührgerät einige Minuten lang alles miteinander vermengen, bis eine geschmeidige Masse entstanden ist. Jetzt Macadamias und Kuvertüre dazugeben und nochmals kurz auf höchster Stufe vermengen, bis diese gleichmäßig im Teig verteilt sind. Danach die geviertelten Himbeeren zum Teig geben und vorsichtig von Hand mit einem Löffel oder Teigschaber unterheben.

Die 12 Papierförmchen in ein Muffinblech setzen und den Teig gleichmäßig darauf verteilen. Dann die Muffins für 20 Minuten auf mittlerer Schiene bei 180°C (Umluft) backen. Nach Ablauf der Backzeit einen Gartest machen, indem man mit einem Holzstäbchen in einen Muffin piekt. Bleibt am Holzstäbchen roher Teig zurück, die Backzeit um einige Minuten verlängern.




Während die Muffins auskühlen, kann bereits das Frosting vorbereitet werden. Dazu Puderzucker, Frischkäse, weiche Butter, Milch und gemahlene Vanilleschote in einen Messbecher oder ein ähnlich hohe Gefäß geben und mit einem Handrührgerät zu einer festen Masse schlagen. Je fester man das Frosting haben möchte, umso mehr Puderzucker sollte man verwenden. Außerdem sollte das Frosting bis zur Verwendung unbedingt im Kühlschrank aufbewahrt werden, damit es sich nicht unnötig "verflüssigt".

Zum Verzieren das Frosting in eine Spritztüte mit großer Sterntülle geben. Außen beginnend die Muffins damit verzieren. Anschließend eine Himbeere in die Mitte setzen.
Bis zum Verzehr die fertigen Cupcakes im Kühlschrank lagern - so bleibt das Frosting sogar bis zum nächsten Tag noch "in Form"!

Ich wünsche Euch einen guten Appetit!

Regina von "Hambrón - aus dem Leben und der Küche eines Vielfraßes




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23. Juni 2014

Zitronensorbet aus dem Thermomix

Wenn es um Eis geht, sind die Geschmäcker sehr unterschiedlich ;) Die Einen mögen es schokoladig, die Anderen fruchtig, manche schwören auf Sorbets, die Anderen auf Milcheis. Bei mir hat sich der "Eisgeschmack" mit der Zeit immer wieder geändert. Als Kind gabs es für mich keine andere Sorte außer Schokolade. Später kam dann Nuss- und Kaffeegeschmack dazu, ab und zu auch mal etwas fruchtiges. Nur Erdbeereis  gehörte nie zu meinen Lieblingen. Seit ein paar Jahren schwöre ich aber auf Zitrone. Es schmeckt frisch, ist nicht zu süß, einfach lecker.


Das heutige Rezept ist aus dem Thermomix Finessen "Willkommen Rezeptheft" und wer Zitroneneis mag, sollte ihn unbedingt ausprobieren. Es ist einfach, schnell, günstig und sehr lecker!

Zutaten:

400ml Wasser
350g Zucker
250ml Wasser,kalt
200ml Zitronensaft (4-5 Zitronen)
1 Eiweiß

Zuerst 400ml Wasser und Zucker in den Mixtopf geben und 5 Min/100°C/Stufe 3 aufkochen. Kaltes Wasser und Zitronensaft dazugeben und 3 Sek./Stufe 3 vermischen. Eiweiß zugeben und 3 Sek/Stufe 4 verrühren. Die Mischung in eine flache gefrierfeste Form gießen, abkühlen lassen und für mindestens 8 Stunden in das Gefrierfach legen.

Vor dem Servieren die gefrorene Masse in Würfel schneiden, in den Mixtopf geben und 30sek/Stufe 9 zerkleinern. Anschließend 30 Sek/Stufe 4 cremig rühren. Mit frischen Beeren belegt sofort servieren.


Egal welche Sorte, lasst euch euer Eis schmecken :)

süße Grüße aus meiner Küche

 

Viera
 

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22. Juni 2014

Meine Pfannkuchen mit Mascarpone und Beeren

Vor einiger Zeit hat mein alter Schulkamerad von leckeren Erdbeerpfannkuchen geschwärmt, die er in Salzburg gegessen hatte und sich gewünscht, dass ich auch mal Pfannkuchen für den Blog mache. Nun, ich bin mir nicht sicher ob meine Pfannkuchen die kulinarische Perfektion von den östereichischen erreichen können, uns schmeckten sie aber. Also Martin, hier sind meine Pfannkuchen :)

 

Für etwa 6-7 Pfannkuchen braucht ihr:

300ml Milch
1 Ei
120g Mehl
1 EL Öl

Für die Füllung:

200g Mascarpone
2-3 EL Natur Joghurt
1-2 EL Zucker (nach Geschmack)
ein paar Erdbeeren und Johannisbeeren

noch dazu:
Erdbeeren und Johannisbeeren zum Belegen

Milch mit Ei verrühren, nach und nach Mehl zugeben und glatt rühren. Zum Schluss Öl unterrühren. In einer Pfanne ohne weitere Zugabe von Fett Pfannkuchen ausbraten.

Mascarpone mit Joghurt und Zucker verrühren. Ein paar Erdbeeren klein schneiden und zusammen mit Johannisbeeren unter die Creme heben.

Die fertigen Pfannkuchen zuerst mit Erdbeer-Konfitüre bestreichen, dann mit der Creme. Einrollen und auf die Teller einrichten. Mit frischen Johannisbeeren und Erdbeeren belegen. Wer mag kann die Pfannkuchen noch mit dem Erdbeer-Sirup betreufeln.



 Ich wünsche euch einen schönen Sonntag!

süße Grüße aus meiner Küche

 

Viera
 

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20. Juni 2014

Party Tortillas

Vor ein paar Tagen kamen meine liebe Freundinen zu einem kurzem Besuch. Diesmal gabs ausnahmsweise nichts süßes, hungrig sind wir trotzdem nicht geblieben :)  Es gab kleine gefüllte Tortillas, die blitzschnell zu machen sind. Natürlich auch perfekt geeignet als Häppchen für eine WM Party ;)


Für 12 Stück braucht ihr:

3 Tortillas aus Weizen und Mais (Wraps)
400g Hähnchen-Hackfleisch
1 kleine Zwiebel
etwa halbe Dose Dosentomaten
etwa halbe kleine Dose Mais
Salz, Pfeffer,
Harissa Gewürzmischung
Paprikapulver

Mozzarella, gerieben
Oliven und Kapern

Die Mini Tortillas schmecken am besten ofenfrisch, deshalb ist es ratsam die Füllung im voraus zuzubereiten. Dafür Zwiebel klein würfeln, in Öl glasig anbraten, dann Hackfleisch zugeben und anbraten, gut würzen. Dann pürierte Dosentomaten zugeben, nicht zuviel, die Hackfleischmischung sollte nicht all zu flüssig sein. Dann Mais untermischen. Die fertige Mischung zu Seite stellen.


Aus den fertigen Tortillas mit einer großen Tasse Kreise ausstechen. Ihr könnt auch gerne eine Schere nehmen, die kalten Wraps lassen sich gut schneiden. Die ausgeschnittenen Kreise in die Muffinförmchen geben. Es ist nicht notwendig die Förmchen zu fetten. Dann die Hackfleischfüllung einfüllen, mit Mozzarella bestreuen und darauf Oliven oder Kapern verteilen.

Ofen auf Grillstufe vorheizen, Tortillas reinschieben und angrillen - so lange bis der Käse goldbraun  ist. Es kann zwischen 10-15 Minuten dauern, je nach Ofen. Also - im Auge behalten ;)

Tipp: Natürlich könnt ihr auf Rinderhackfleisch nehmen, doch die Tortillas sind dann etwas fettiger. Mir schmecken sie besser, wenn sie mit Hähnchen-Hackflesich gefüllt sind.

Na dann, bis zur nächsten Party :)

 süße Grüße aus meiner Küche

 

Viera
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19. Juni 2014

Mein Gastbeitrag bei Daniela - Frühstück-Scones

Gestern hat die liebe Daniela meinen Blog besucht und leckere Macarons mit Johannisbeer-Füllung für euch gezaubert. Heute durfte ich bei ihr zu Gast sein. Vielen Dank dafür Daniela.

Meine Rezepte sind zwar vorwiegend süß, für Daniela habe ich mir aber etwas herzhaftes überlegt. Das Rezept für herzhafte Frühstück-Scones findet ihr bei ihr auf dem Blog.



süße Grüße aus meiner Küche

 

Viera


18. Juni 2014

Macarons mit Johannisbeer-Füllung von Daniela

Ich möchte euch heute die zweite Juni-Gastbloggerin vorstellen. Sie heißt Daniela von Danielas Foodblog und sie hat für uns das Rezept für die leckeren kleinen Macarons aus Frankreich mitgebracht. Vielen Dank liebe Daniela für dein Rezept!


Hallo, mein Name ist Daniela, ich bin 32 Jahre und blogge seit gut einem Jahr auf meinem Blog-  Danielas Foodblog meine Lieblingsrezepte. Oftmals sind diese histaminarm, da ich selbst an einer Intoleranz leide. Aber natürlich koche und backe ich auch mit anderen Lebensmitteln.

So auch in diesem Monat, in dem mich Viera eingeladen hat, Gastblogger bei ihr zu sein. Da sie sich im Juni dem Thema Beeren widmet, hatte ich einiges an Auswahl, denn gerade Beeren sind häufig histaminarm. Gewählt habe ich schließlich Johannisbeeren und diese dann als Macarons-Füllung genutzt. Nach ewigem hin und her habe ich mich dazu entschieden, Macarons zu machen. Mein erster Versuch, vor einigen Wochen, wurde gleich ganz passabel, jedoch habe ich mir durch eine sehr butterlastige Füllung, die Macarons selbst zerstört. Diesmal habe ich es deutlich besser gemacht und hier kommt mein Rezept:



Für etwa 18-20 Macarons mit Johannisbeer-Füllung:
Schalen:
- 36g Eiweiß (bitte genau abwiegen)
- 10g Zucker
- 45g gemahlene Mandeln
- 75g Puderzucker
- rote Lebensmittelfarbe
Füllung:
- 100g weiße Schokolade
- 100g Johannisbeeren
- 100g Frischkäse

Zuerst die Füllung herstellen, damit diese im Kühlschrank etwas fest werden kann. Dafür die Schokolade schmelzen und auf Zimmertemperatur abkühlen lassen. Währenddessen die Johannisbeeren durch ein Sieb passieren und mit dem Frischkäse verrühren. Die abgekühlte Schokolade dazu geben und zu einer glatten Masse aufschlagen. In den Kühlschrank geben und anziehen lassen.

Für die Macarons zuerst das Ei (oder zwei, je nach Grammzahl) trennen. Das Eiweiß mit 10g Zucker schlagen, bis es weiße Spitzen zieht. Puderzucker und gemahlene Mandeln durch ein feines Sieb sieben und nach und nach zum Eiweiß geben. Mit einem Kochlöffel vorsichtig verrühren, bis eine feine Masse entsteht. Etwas Lebensmittelfarbe auf Gel- oder Pasten-Basis zufügen und gleichmäßig durchrühren. Einem Frischhaltebeutel mit der Masse füllen und eine Ecke abschneiden. Gleichmäßige Kreise auf eine Macaronmatte oder ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech geben.

Die Schalen der Macarons müssen nun mindestens 30 Minuten ruhen, damit sich eine dünne Haut bildet und die Macarons beim backen ihre typischen "Füßchen" bekommen. In der Zwischenzeit den Backofen auf 150 Grad aufheizen. Nach der Wartezeit kommen die Schalen, je nach Backofen, für 10 bis 15 Minuten in den Ofen. Ist die Backzeit vorbei, müssen sie komplett auskühlen. Erst dann geht es an das Füllen.

Die Füllung der Macarons aus dem Kühlschrank holen und noch einmal mit einem Schneebesen durchrühren. In einen Spritzbeutel geben und gleichmäßig auf die Hälfte der Schalen spritzen. Mit jeweils einer weiteren Schale bedecken und im Kühlschrank durchkühlen lassen. Im Sommer schmecken diese fruchtigen Macarons super, wenn sie frisch aus der Kühlung kommen. Und auch, wenn es ein wenig mehr Arbeit ist: Es lohnt sich auf jeden Fall!



Ich danke dir, liebe Viera, dass ich heute Gastblogger bei dir sein darf und freue mich über viele weitere tolle Beeren-Rezepte!

eure Daniela


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17. Juni 2014

Erdbeer-Pudding-Tarte mit Tonkabohne

Gute Nachrichten für alle Tartenfans! Ich habe für euch eine Tarte die wirklich sehr leicht zu machen ist, köstlich schmeckt und wie bei mir schon fast typisch, man kan das Grundrezept so ändern, wie man es gerade möchte. Eigentlich sollte meine Erdbeer-Pudding-Tarte eine Johannisbeeren-Tarte werden, doch am Freitag Abend gabs es bei uns in Edeka keine Johannisbeeren :( So schade! Also habe ich mich sponntan für Erdbeeren entschieden.


Für den Teig:

100g Butter
175g Mehl
150g Zucker
1 Ei

Für die Füllung:

1 Pck. Puddingpulver - Vanille-Geschmack
2 EL Zucker
400ml Milch
200ml Schlagsahne
3 Blatt Gelatine
etwas Tonkabohne

350-400g Erdbeeren
3 EL Mandelblättchen
etwas Schokolade

Für den Teig alle Zutaten zu einem glatten Teig verarbeiten, in eine Folie wickeln und 1 Stunde kalt stellen. Ich habe diesmal leider etwas mehr Mehl erwischt und mein Boden wurde ziemlich "knusprig", was aber bei manchen sehr gut ankam. Die oben genannte Menge Mehl stimmt aber schon. Nach einer Stunde Teig ausrollen und in eine gefettete und mit Semmelbröseln ausgestreute Tartenform geben. Teig mehrmals einstechen, Backpapier mit Bohnen (oder Erbsen) darauf legen und im vorgeheizten Ofen (Umluft 160°C) 15 Minuten blindbacken. Danach Backpapier mit Bohnen entfernen und weitere 10 Minuten backen. Aus dem Ofen nehmen und abkühlen lassen.

 


Gelatine im Wasser einweichen. Puddingpulver mit 2 EL Zucker und 400ml Milch kochen und ausgedrückte Gelatine darin auflösen. Pudding abkühlen lassen. Sahne steif schlagen und unter den abgekühlten Pudding heben. Zuletzt etwas Tonkabohne in die Creme reiben. Tonkabohne gibt der Creme eine feine Note - etwas zwischen Vanille und bittere Mandeln. Falls ihr die Tonkabohne nicht habt, oder nicht mögt, könnt ihr sie gerne wegglassen. Stattdessen kann mach aber auch etwas Zitronenschale in die Creme reiben. Die Creme auf den abgekühlten Tartenboden geben und die Erdbeeren darauf verteilen.

Mandelblättchen ohne Fett in der Pfanne anrösten, auf den Erdbeeren verteilen und mit etwas geschmolzener Schokolade verzieren.


Die Johannisbeeren-Variante geht mir aber nicht wirklich aus dem Kopf. Ich werde die Tarte nochmal, vielleicht ein wenig anders backen müssen ;)

süße Grüße aus meiner Küche

 

Viera


Außerdem auf den Bildern:
Kaffeetasse von lb laursen
Tortenplatte von IKEA
Geschirrtuch von HM Home


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16. Juni 2014

Sommerlicher Salat mit Beeren

Beeren gehören in den Kuchen. Oder auf Cupcakes, aufs Eis oder in den Joghurt. Wer sagt das??  Ein Salat mit Beeren kann so lecker und erfrischend anders schmecken. Und leicht ist es sowieso. Ihr habt unendliche Möglichkeiten die Zutaten zu variieren. Ich habe mich für die folgenden entschieden:

 

grüner Salat eurer Wahl (Rucola, Feldsalat und, und, und..)
Erdbeeren
Himbeeren
Oliven
Fetakäse

etwas Öl (ich habe Erdbeeröl von meiner Freundin genommen)
und Balsamico (bei mir mit Erdbeeren Geschmack)


Was ihr mit den Zutaten machen sollt muss ich euch sicher nicht schreiben ;)  Lass es euch einfach schmecken :)


süße Grüße aus meiner Küche

 

Viera

Außerdem auf den Bildern:
Geschirrtuch von HM Home
Erdbeeröl und Erdbeeressig von Alte Brennerei - Backnang


12. Juni 2014

Kokos-Schoko-Traum von SchokoladenFee

Heute darf ich die liebe SchokoladenFee bei mir begrüßen. Was sie mitbringt wird euch gefallen! Schaut selbst :)


Hallo ihr Lieben,

ich bin die SchokoladenFee (eigentlich Alexandra) und freue mich sehr, euch auf dem wundervollen Blog von Viera eine meiner Eigenkreationen vorstellen zu dürfen. Diese leckere Torte gab es bei uns zu Pfingsten und passend zu Viera‘s aktuellen Thema „Alles Beere oder was?“ sind auch in diesem Kokos-Schoko-Traum Beeren versteckt.


Ich denke mir nicht nur gerne Rezepte aus, um sie auf meinem Blog vorzustellen, auch ein kleines Schokoladen Backbuch, wird im September von mir erscheinen. Wenn ihr mehr darüber erfahren, oder ihr gerne meinen Blog erforschen möchtet, dann würde ich mich sehr über einen Besuch hier freuen. Jeder ist herzlich Willkommen. Übrigens blogge ich nicht nur Schokoladenrezepte sondern auch gerne Mal etwas Herzhaftes. Nun aber zu meinem Kokos-Schoko-Traum.  


Springform ⌀ 26 cm

Boden:

4 Eier
4 EL heißes Wasser
130 g Zucker
1 Päckchen Vanillezucker
100 g Mehl
2 TL Backpulver
100 g Speisestärke
1 EL Kakaopulver
                                    

Füllung:

1 Päckchen Dr. Oetker Mousse au Chocolat
300 g TK Beerenmix 
250 g Sahne
110 g Bounty
20 g Schokoraspel

Deko:
Pistazienkerne, gehackt 

Boden:

Backofen vorheizen 160°C Umluft. Springform fetten und mit Backpapier auslegen.
Die Eier mit dem heißen Wasser ca. 1 Minute auf höchster Stufe des Handrührgerätes schaumig schlagen. Unter weiterem Rühren auf höchster Stufe, nach und nach den Zucker und Vanillezucker innerhalb einer Minute einrieseln lassen, und weitere 2 Minuten schlagen.

Nun Mehl, Backpulver und Kakao kurz auf niedrigster Stufe unterrühren. (Achtung: Die Eiermasse muss sich bis zu diesem Punkt ca. verdoppelt haben.) Den Teig nun in die Springform füllen, glattstreichen und 35 Minuten backen. Anschließend mit einem Küchentuch abgedeckt auskühlen lassen. Den Boden halbieren, sodass man zwei hat.  

Füllung:

Beeren auftauen und gut abtropfen lassen. Mousse au Chocolat nach Anleitung zubereiten und erstmal in den Kühlschrank stellen.  Bountys zerkleinern. Sahne steif schlagen, Bountys und Schokoladenraspel unterrühren. 150 g Mousse au Chocolat mit den Beeren mischen, und auf dem unteren Boden verstreichen. Den zweiten Boden darauf setzen. Die Oberfläche der Torte (Kuppel) nun mit der Sahne einstreichen, anschließend den Rand mit der übrig gebliebenen Mousse.
Mit Pistazien dekorieren.
 


Tipp: Die Torte einen Tag vorher zubereiten, da der Kokosgeschmack so mehr Zeit hat sich auszubreiten. Aber auch am Tag der Herstellung schmeckt sie schon sehr gut.


  
Eure SchokoladenFee    

11. Juni 2014

Erdbeer-Aperol-Konfitüre

Die Beeren Saison ist auch eine Marmeladen Saison. Wer das Glück hat und eigene Erdbeeren oder Johannisbeeren im Garten hat, verarbeitet sie sicher auch gerne zu Marmelade. Ich gebe zu, die Marmelade, die ich euch heute vorstellen möchte ist meine erste Marmelade überhaupt. Bis jetzt war ich immer mit der Marmelade von meiner Mutter versorgt, aber irgendwie wollte ich es auch selber probieren. Letztes Jahr habe ich im Finessen Heft von Thermomix (3/2013) das Rezept für Erdbeer-Aperol-Konfirüre entdeckt, aber nicht getestet. Heute war es so weit.



Ihr braucht:

500g Erdbeeren
20g Zitronensaft
40g Aperol
250g Gelierzucker 2:1

Erdbeeren in den Mixtopf geben und 8 Sek/Stufe 5 zerkleinern. Zitronensaft, Aperol und Gelierzucker zugeben, 5 Sek/Stufe 4 verrühren. Danach 10 Min/100°C/Stufe2 kochen. Nach 10 Minuten Gelierprobe machen. Falls die Konfitüre noch nicht geliert, weitere 5 Minuten kochen. Fertige Konfitüre in heiß ausgespülte Schraubgläser füllen und sofort verschließen.

Am nächsten Morgen frische Brötchen vom Bäcker holen und sich schmecken lassen ;)


süße Grüße aus meiner Küche

 

Viera
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10. Juni 2014

Himmlischer Erdbeersirup

Als ich die Idee hatte in diesem Monat alle Beeren zu "feiern" war mir nicht bewusst, dass Erdbeeren botanisch gesehen gar keine Beeren sind. Egal, deswegen lass ich sie nicht "hängen" und werde trotzdem einige leckeren Sachen mit diesen leckeren Früchtchen machen. Denn für mich sind Erdbeeren DIE BEEREN schlechthin.

Heute habe ich für euch einen Erdbeersirup. Die Frage ist, wie kann man so ein Sirup nachher verwenden? Oh, da gibt so viele Möglichkeiten! Zum Beispiel auf Eis, Fruchtquark, Joghurt, auf Kuchen oder Pfannkuchen, in den Sprudel oder - und das ist so typisch für große Mädchen - ins Sekt. Wie gemacht für Mädelsabende :) Hübsch verpackt ist Erdbeersirup auch als kleines Mitbringsel genial.



Für etwa 750ml Sirup braucht ihr:

400g Erdbeeren
150g Wasser
400g Zucker

Mein Sirup habe ich im Thermomix gemacht (Rezept stammt aus den Finessen Heft 3/2013), doch natürlich funktioniert es auch ganz klassisch im Topf.

Geputzte und gewaschene Erdbeeren und Wasser in den Mixtopf geben und etwa 5 Sek/Stufe 4 zerkleinern. Danach 5 Min./100°C/Stufe 1 erhitzen. Erdbeersaft durch den Gareinsatz in eine Schüssel gießen und zurück in den Mixtopf umfüllen.

Zucker zugeben und 25 Min/100°C/Stufe 1 ohne Messbecher kochen. Wenn er fertig ist abkühlen lassen und in eine Flasche füllen.

Macht euch eine leckere Erdbeer-Saison :)
süße Grüße aus meiner Küche

 

Viera
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8. Juni 2014

Bunte Beeren Tarte mit Crème Fraiche

Diese leckere Tarte mit Beeren hab ich schon letztes Jahr gemacht, nur ich war nicht schnell genug mit Fotografieren. So schnell war sie weg :)

Diesmal habe ich es richtig gemacht und ihr dürft euch wenigstens satt an den Fotos sehen :) Den Boden für die Tarte habe ich selber gemacht, falls ihr es aber etwas schneller haben möchtet, habt ihr die Möglichkeit ein Mürbeteig oder einen Biskuitteigboden fertig zu kaufen.


Was ihr braucht:

100g Butter
175g Mehl
150g Zucker
1 Ei
3 Blätter Gelatine
400g Beeren eurer Wahl
etwa 20g Baisertuffs
300g Crème Fraiche
1 Pck. Vanillin-Zucker
200g Schlagsahne
etwas Himbeer-Konfitüre

Für den Teig Butter in Stücke schneiden. Mehl, Butter, 75g Zucker und Ei zuerst mit der Küchenmaschine, dann mit den Händen zu einem glatten Teig verarbeiten. Für eine Stunde in den Kühlschrank stellen.

Teig auf einer bemehlten Fläche ausrollen, in eine gefettete Tartenform geben und festdrücken. Den Teig mit einer Gabel durchstechen, Backpapier mit Erbsen oder Bohnen darauf verteilen und im vorgeheizten Ofen (Umluft 160°C) 15 Minuten backen. Danach Backpapier mit den Bohnen entfernen und weitere 10-15 Minuten backen. Aus dem Ofen nehmen und vollständig abkühlen lassen.


Gelatine einweichen, Beeren waschen und trocken tupfen, Baiserstücke grob zerbröseln. Crème Fraiche mit Vanillin-Zucker und 75g Zucker verrühren, Gelatine ausdrücken und in einen Topf geben. Bei schwacher Hitze auflösen und 2-3 Löffel Creme Fraiche einrühren. Dann die Gelatine mit der restlichen Creme mischen. Kalt stellen, bis die Creme gelieren beginnt.

Sahne steif schlagen und unter die Creme heben. Baiserstücke und etwa 250g Beeren vorsichtig untermischen. Creme auf den Tartenboden locker verteilen und mit restlichen Beeren bestreuen. Nun sollte man die Himbeer-Konfitüre erwärmen und die Beeren damit beträufeln. Ich habe aber gerade leckere Erdbeer-Marmelade gemacht, also habe ich die genommen. Zum Schluss für mindesten 1 Stunde kalt stellen und danach nur noch genießen :)

Ich glaube mit dieser Tarte werdet ihr viel Freude in den heißen Tagen haben, weil sie einfach durch die Beeren und kalte Creme herrlich erfrischend schmeckt.

Ich wünsche euch schöne Pfingsten :)

süße Grüße aus meiner Küche

 

Viera

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2. Juni 2014

Alles Beeren oder was?

Mit dem Juni rücken wir wieder ein Stückchen näher Richtung Sommer und das ist einfach großartig, denn im Sommer haben die leckeren und vitaminreichen Beeren Hochsaison. Ob Erdbeeren, Johannisbeeren, Stachelbeeren oder  Himbeeren und Brombeeren - sie sind alle unglaublich lecker! Deshalb werde ich den Juni Beeren widmen und ihr dürft euch auf einige beerige Rezepte freuen. Es werden auch wieder mal ein paar Gastbeiträge das Blogleben bunter machen und wer Lust hat seinen persönlichen beerigen Favoriten mit uns zu teilen ist herzlich Willkommen. Dafür einfach eine Nachricht per Mail oder über Facebook an mich schicken. Ich wünsche euch einen wunderschönen sonnigen Juni :)



süße Grüße aus meiner Küche

 

Viera

Mousse au chocolat Roulade

So richtig schokoladig war es bei mir schon lange nicht mehr. Ich "träumte" tagelang von einer Schokoladenroulade aus einem feinem Schoko-Biskuit und einer mousseartigen Füllung. Ein Rezept für  Mousse au chocolat habe ich ja, und es ist immer heiß begehrt wenn ich es mache. Ich war mir nur nicht sicher, wie sich Schokomousse in der Roulade macht. Dieses Rätsel war nur so zu lösen, dass man es einfach probiert.


Mousse au chocolat wird am besten am Abend zuvor gemacht. So hat sie einfach auch etwas Zeit fest zu werden. Die Zutaten und die Zubereitung findet ihr hier.

Schoko-Biskuit ist eine relativ einfache Sache. Ihr braucht:

4 Eier
120g Puderzucker
110g Mehl
1 TL Backpulver
25g Kakao


Eier trennen, Eiweiß etwas aufschlagen, dann 60g Puderzucker einrieseln lassen und einen festen Schnee aufschlagen.

Mehl mit Kakao und Backpulver vermischen und durch ein Sieb streichen. Backofen auf 180°C Umluft vorheizen. Eigelbe mit den restlichen Zucker schaumig schlagen, bis die Masse hellgelb und cremig ist. Dann die Mehl-Kakaomischung unterrühren. Zum Schluss Eiweißschnee vorsichtig unterheben. ( Mehl und Schnee könnt ihr auch abwechselnd unterrühren, dann aber nicht mit dem Handrührgerät).

Ein Backblech (etwa 33x23cm) mit einem Backpapier auslegen, Teig einfüllen und glatt streichen. Im vorgeizten Ofen etwa 15 Minuten backen.


Nach dem Backen, sofort auf ein mit Puderzucker bestäubtes Geschirrtuch stürzen und Backpapier abziehen. Den Biskuit mit dem Geschirrtuch vorsichtig einrollen, auf ein Kuchengitter legen und vollständig abkühlen lassen. Danach das Geschirrtuch entfernen, Mousse au chocolat auf den Teig glatt streichen und erneut einrollen. Zugegeben, die Mousse in die Roulade einfüllen ist eine ziemliche "Schmiererei", doch wenn sich die zwei in dem Kühlschrank verbinden, wird die Mousse wieder fest.

Als letztes, die Oberfläche von der Roulade mit der restlichen Mousse bestreichen und die geraspelte Schokolade darauf verteilen. Nun in den Kühlschrank stellen und ein paar Stunden durchziehen lassen. Vor dem Servieren noch mit frischen Beeren garnieren.

Ich wünsche euch eine schöne neue Woche :)
süße Grüße aus meiner Küche

 

Viera

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