23. September 2014

Frankfurter Kastenkuchen mit Lemon-Curd-Buttercreme

Hallo liebe Leser!

Ihr kennt mich ja schon. Wenn es um neue Rezepte geht bin ich immer Feuer und Flamme und probiere alles Mögliche. Das Unmögliche übrigens auch :) Doch es gibt Rezepte, die schon alle kennen. Schwarzwälder-Kirschtorte zum Beispiel. Oder Bienenstich. Ich darf natürlich Donauwelle nicht vergessen. Zu diesen typisch deutschen Torten gehört ohne Zweifel auch der Frankfurter Kranz. Dennoch, auch diese außerordentlich traditionelle Torte lässt sich etwas anders backen. Zum Beispiel als Kastenkuchen und damit es noch etwas moderner wird, schmecken wir die Buttercreme mit frischem Lemon Curd ab. Schon vor einiger Zeit habe ich ihn gebacken und heute präsentiere ich euch ganz stolz den Frankfurter Kastenkuchen mit Lemon-Curd- Buttercreme :)
 

Zutaten für den Teig:

250g Butter
abgeriebene Schale von 1 Bio-Zitrone
200g Zucker
1Pck. Vanillezucker
4 Eier
125g Mehl
125g Speisestärke
1 TL Backpulver

Zutaten für die Creme:

350g weiche Butter
75g Puderzucker
1 Glas Lemon Curd (etwa 400g)

außerdem 125g rotes Johannisbeergelee
ca. 60g Haselnusskrokant

Lemon Curd könnt ihr auch ein paar Tage vorher machen. Das Rezept dafür findet ihr hier.

Für den Teig 250g weiche Butter mit Zitronenschale, Zucker und Vanillezucker mit den Schneebesen des Rührgerätes schaumig schlagen. Eier nacheinander unterrühren. Als nächstes 125g Mehl, Stärke und Backpulver vermischen und unter die Eiercreme rühren. Teig in eine gefettete oder mit Backpapier ausgelegte Kastenform mit 25 cm Länge füllen und glatt streichen. Im vorgeheizten Ofen (Umluft 160°C) etwa 50-60 Minuten backen. Kuchen nach etwa 20 Minuten mit einem Messer längs einschneiden und weiter backen. Den fertigen Kuchen etwas abkühlen lassen, dann aus der Form nehmen und vollständig abkühlen lassen.

Für die Füllung 350g weiche Butter mit dem Puderzucker sehr cremig rühren. So lange bis es wirklich weißcremig und zart ist. Dann löffelweise Lemon Curd (zimmerwarm) einrühren, bis eine glatte Creme entsteht.


Abgekühlten Kuchen zweimal waagerecht durchschneiden und  die Böden entkrümmeln. Johannisbeergelee glatt rühren und auf den unteren Boden streichen. Dann etwa 1/4 der Buttercreme darauf verteilen. Zweiten Boden darauf legen und ebenfalls mit 1 /4 Buttercreme bestreichen. Mit dem dritten Boden bedecken und etwa 1 Stunde kühl stellen. Zum Schluss die restliche Creme auf dem Kuchen verteilen und mit dem Haselnusskrokant bestreuen. Mit ein wenig Johannisbeergelee verzieren und für etwa 2 Stunden in den Kühlschrank stellen.

Na? Wie gefällt er euch? Probiert ihn doch aus ;) Er ist wirklich einfach zu backen, schmeckt herrlich und kann mit jeder Torte mithalten :)

Ich wünsche euch eine schöne und erfolgreiche Woche!

süße Grüße aus meiner Küche

 

Viera

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19. September 2014

Es wird herbstlich :)

...so langsam zieht bei mir der Herbst ein. Hier ein paar Impressionen für euch :)










süße Grüße aus meiner Küche

 

Viera
15. September 2014

Im Zwetschgenhimmel - Zwetschgenstrudel für Leckermäuler

Eine liebe Nachbarin hat mir vor ein paar Tagen einen Korb voll Zwetschgen geschenkt. Die Frage war, was machen wir zuerst? Zwetschgenkuchen, Zwetschgenkompott, Zwetschgencrumble oder doch lieber Zwetschgenknödel? Nun, aus einem Teil haben wir tatsächlich Zwetschgenkompott gemacht, ein Teil für den Winter eingefroren und aus einem Teil haben wir etwas gaaanz leckeres gemacht ;) Denn es muss nicht immer Apfelstrudel sein. Nein, so ein Zwetschgenstrudel hat ein Adjektiv "köstlich" mehr als verdient. Ein Biss und man fühlt sich gleich wie im Zwetschgenhimmel ;) 


Man braucht:

1 Pck. Blätterteig
100g Butterkekse
500 Zwetschgen, halbiert und entsteint
etwas Rohrzucker
etwas Zimt
1 Ei zum Bestreichen
Mandelblättchen zum Bestreuen

Zuerst den Ofen auf 180°C vorheizen. Zwetschgen halbieren und entsteinen, die Kekse in einen Gefrierbeutel geben und mit einem Nudelholz grob zerkleinern. Blätterteig ausrollen, mit Keksbrösel bestreuen, dann die Zwetschgenhälften darauf verteilen. Reichlich mit Rohrzucker bestreuen und auch ein wenig mit Zimt. Je nachdem wie man es mag. Dann vorsichtig mit Hilfe von dem Backpapier einrollen, die Enden zusammendrücken. Mit einem verquilten Ei bestreichen und mit Mandelblättchen bestreuen. Dann im vorgeheizten Ofen etwa 30 Minuten backen.



So einfach ist das! Und der Geschmack - einfach sensationell ;) Wer mag, serviert die leckeren Strudelstücke mit Vanilleeis oder mit Schlagsahne.

Ich wünsche euch einen guten Start in die neue Woche!

süße Grüße aus meiner Küche

 

Viera


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8. September 2014

Festliche Schoko-Nuss-Torte

Hallo ihr Lieben,

mit ein wenig Verspätung tippe ich für euch das Rezept  dieser Torte. Sie war ein süßer Wunsch von meiner Tochter zu ihrem Geburtstag. Das Rezept habe ich in einem Thermomix Finessenheft gefunden, und es ist eine klassische festliche Torte, die nicht nur geschmacklich, sondern auch optisch was hermacht. Dazu ist sie gar nicht schwer zu machen. Halt typisch Thermomix :)


Zutaten:

für  Pudding:

600g Milch
120g Zucker
45g Speisestärke
40g Kakao

für Biskuit:

100g Haselnüsse
6 Eier
180g Zucker
170g Mehl
3/4 TL Backpulver
1 Prise Salz

Buttercreme und Topping:

300g Butter, weich
300g Johannisbeergelee

Zuerst wird der Pudding gemacht, den wir später wenn er kühl ist für die Buttercreme brauchen. Dafür Milch, Zucker, Speisestärke und Kakao in den Mixtopf geben und 5 Sek./Stufe 5 vermischen. Dann 10 Min/100°C/Stufe 3 aufkochen, umfüllen und abkühlen lassen. Dabei immer wieder umrühren, damit sich keine Haut bildet.

Nun den Backofen auf 180°C vorheizen, Boden einer Springform mit 26cm Durchmesser mit Backpapier auslegen. Rand nicht einfetten.  Haselnüsse in den sauberen Mixtopf geben, 8 Sek/Stufe 7 mahlen und umfüllen. Nun den Rühraufsatz einsetzten. Eier und Zucker in den Mixtopf geben und etwa 6 Min/37°C/Stufe 4 schlagen. Gemahlene Nüsse, Mehl, Backpulver und Salz zugeben und 4 Sek./Stufe3 unterheben. Danach Rühraufsatz entfernen und mit dem Spatel das Mehl noch etwas mehr unterheben. Biskuitteig in die Form geben und 20-25 Minuten backen. Nach dem Backen abkühlen lassen und zweimal quer durchschneiden. Keine Angst, auch wenn der Boden relativ niedrig ist, die Konsistenz ist recht gut zu schneiden. Ich nehme zum Schneiden erst ein Messer mit Zacken und schneide den Boden rundherum an, aber nicht ganz durch. Dafür nehme ich einen ganz normalen Faden zum nähen, lege den in die angeschittene Stelle und so schneide ich den Boden ganz durch.


Während der Boden abkühlt, wird die Buttercreme gemacht. Dafür die Butter in den Mixtopf geben und 4 Min/ Stufe 4 schaumig rühren. Nun den Pudding esslöffelweise zugeben und 5 Min./Stufe 2 unterrühren. Ab und zu mit dem Spatel umrühren. Creme noch 10 Sek./Stufe 6 glatt verrühren und für eine halbe Stunde kalt stellen. Johannisbeergelee in eine Schüssel geben und glatt rühren.

Jetzt müssen wir die Torte nur noch zusammenstellen :) Im Original Rezept wird zuerst die Creme auf dem Boden verteilt und danach das Johannisbeergelee. Genauso habe ich es gemacht, fand es aber nicht optimal, weil der zweite Boden auf dem Gelee ziemlich hin-und-her rutschte. Ich empfehle euch es andersrum zu machen. Den ersten Boden auf eine Tortenplatte legen, mit Gelee bestreichen, dann etwa 1/4 Buttercreme darauf verteilen. Mit dem zweiten Boden bedecken, wieder Gelee und dann 1/4 der Creme darauf verteilen. Zum Schluss den obersten Boden aufsetzen und die Torte rundherum mit der Creme bestreichen. Es muss gar nicht so "akurat" sein. Nach Lust und Laune verzieren und für mindestens 4 Stunden in den Kühlschrank stellen, damit sich die einzelnen Schichten gut verbinden.


Nun, das war die Geburtstagstorte für meine kleine Maus :) Vielleicht konnte ich euch inspirieren  falls ihr ein Rezept für eine festliche Torte braucht. Denn mit dieser Torte seid ihr auf jedenfall für eine Geburtstagsparty bestens vorbereitet.

süße Grüße aus meiner Küche

 

Viera

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