30. November 2014

Mein "Winter Wonderland" - Teil 2

"Erst eins, dann zwei, dann drei, dann vier..schon steht das Christkind vor der Tür" - so heißt es in einem Gedicht, das wir vermutlich alle kennen.


 Heute zünden wir die erste Kerze am Adventskranz an und dann heißt es warten. Viele Kinder, oder vielleicht auch Erwachsene haben schon ihre Wunschzettel geschrieben und freuen sich auf Weihnachten. Doch Weihnachten bedeutet mehr als nur Geschenke, Weihnachtsbäume und Plätzchen backen. Ganz egal ob man christlich ist, oder nicht. Weihnachten ist die Zeit wenn Familienmitglieder, die viele Kilometer auseinander leben wieder zusammen kommen und sich Zeit füreinander nehmen. So freue ich mich auch auf meine Mutter, die in der Slowakei lebt und mich besuchen kommen wird.

Weihnachten ist also auch eine Gelegenheit mehr Zeit miteinander zu verbringen und Erinnerungen zu teilen. Erinnerungen an die schöne und auch weniger schöne vergangene Zeiten. Erinnerungen an Menschen, die nicht mehr mit uns am Tisch sitzen können.

Es ist die Zeit zum dankbar sein. Viel zu oft klagen wir über dies und jenes, aber solange wir gesund sind, was zum Essen und ein Dach über dem Kopf haben, arbeiten gehen können, geht es uns gut! Denn auch diese simple Sachen sind nicht für alle Menschen selbstverständlich.

Der Advent und Weihnachten ist auch die Zeit der Hoffnung. Vor ein paar Jahren habe ich eine wundervolle Geschichte über vier Adventskerzen gehört. Die möchte ich euch zum ersten Advent schenken.


Die vier Kerzen 


Vier Kerzen brannten am Adventskranz. So still, dass man hörte, wie die Kerzen zu reden begannen.

Die erste Kerze seufzte und sagte: “Ich heiße Frieden. Mein Licht leuchtet, aber die Menschen halten keinen Frieden. “

Ihr Licht wurde immer kleiner und verlosch schließlich ganz.

Die zweite Kerze flackerte und sagte: “Ich heiße Glauben. Aber ich bin überflüssig. Die Menschen wollen von Gott nichts wissen. Es hat keinen Sinn mehr, dass ich brenne.”

Ein Luftzug wehte durch den Raum, und die zweite Kerze war aus.

Leise und traurig meldete sich nun die dritte Kerze zu Wort. “Ich heiße Liebe. Ich habe keine Kraft mehr zu brennen. Die Menschen stellen mich an die Seite. Sie sehen nur sich selbst und nicht die anderen, die sie lieb haben sollen. “

Und mit einem letzten Aufflackern war auch dieses Licht ausgelöscht.

Da kam ein Kind in das Zimmer. Es schaute die Kerzen an und sagte: “Aber, aber, Ihr sollt doch brennen und nicht aus sein!” Und fast fing es an zu weinen.

Da meldete sich auch die vierte Kerze zu Wort. Sie sagte: “Hab keine Angst! Solange ich brenne, können wir auch die anderen Kerzen wieder anzünden. Ich heiße Hoffnung.”

Mit einem Streichholz nahm das Kind Licht von dieser Kerze und zündete die anderen Lichter wieder an.

                                                                                                                              – Quelle unbekannt



Ich wünsche euch einen wunderschönen Adventssonntag und entspannte Adventszeit!

süße Grüße aus meiner Küche




Viera



Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen

Related Posts Plugin for WordPress, Blogger...